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Neue Organisationsstruktur für die bischöfliche Verwaltung

In einer Betriebsversammlung im Münsteraner Dom wurden die Mitarbeitenden des Bischöflichen Generalvikariates über die neue Organisationsstruktur informiert.

Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp und Frank Vormweg (rechts) stellten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die neue Organisationsstruktur vor.

Fit für die Zukunft und die Zielgruppen
Neue Organisationsstruktur für die bischöfliche Verwaltung Münster

(pbm/al). Mit einer neuen Struktur stellt sich das Bischöfliche Generalvikariat (BGV) als effiziente und bedarfsgerechte Verwaltung für die Zukunft auf. Diese Struktur ist wesentliches Ergebnis des Projekts „Verwaltung neu denken“ (VND). Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp und Frank Vormweg als VND-Geschäftsführer haben das entsprechende Organigramm am 17. Januar bei einer Betriebsversammlung im St.-Paulus-Dom vorgestellt und erläutert.

An der von Dr. Stephan Kronenburg moderierten Versammlung nahmen rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BGV – der Verwaltung des Bistums Münster – teil. Viele weitere verfolgten sie online.

Künftig wird die bischöfliche Verwaltung sich in drei Sendungsbereiche und vier Ressourcenbereiche gliedern. Diese sind eng und vielfach untereinander verzahnt. So werden Seelsorge und Verwaltung enger und abgestimmter miteinander verbunden.

Die Sendungsbereiche sind S1 „Kirche im Pastoralen Raum“, S2 „Schule, Hochschule und außerschulische Bildungseinrichtungen“ und S3 „Diözesane, soziale und gesellschaftsbezogene Handlungsfelder“. Ihre Zielgruppen sind Gemeinden, Pfarreien und pastorale Räume, Institutionen, Schulen und Bildungsstätten. Ebenso arbeiten sie an gesellschaftlichen Aufgaben wie etwa dem Umweltschutz, der Lebensberatung, der Bewahrung von Kulturgütern oder der Kranken- oder Notfallseelsorge.

Die Ressourcenbereiche heißen R1 „Personal Seelsorge, Personal BGV und Einrichtungen“, R2 „Finanzen und Bauen“, R3 „Digitalisierung und Organisation“ und R4 „Recht“. Sie stellen den Sendungsbereichen innerhalb der Rahmenbedingungen alles an Ressourcen, Unterstützung und Wissen zur Verfügung, was diese für ihre Arbeit benötigen.

Außerdem gibt es die Stabsstellen „Strategie, Stadt- und Kreisdekanate“, „Intervention und Prävention“, „Revision“ und „Kommunikation“. Diese sind direkt dem Generalvikar als Leiter der Verwaltung zugeordnet.

In Kraft treten soll die neue Organisationsstruktur am 8. April. Der Veränderungsprozess, dessen Ergebnis sie ist, begann 2021. „Wir mussten die Verwaltung für eine veränderte und sich weiter wandelnde kirchliche Situation aufstellen und sie auf das Wesentliche reduzieren“, sagt Generalvikar Winterkamp. Die Umstrukturierung begleite insofern auch die Neuordnung der pastoralen Strukturen im Bistum Münster, die zum 1. Januar durch Gründung von Pastoralen Räumen verwirklicht worden war.

Bei der Erarbeitung des Organigramms habe sich die VND-Steuerungsgruppe konsequent an den Bedarfen der Zielgruppen des BGV orientiert. Man habe Doppelstrukturen und Schnittstellen abgebaut und Prozesse verschlankt. Damit gestalte man die Verwaltung modern und stelle sich weiter als attraktiver Arbeitgeber auf.

Als nächste Schritte werden nun die Positionen der Fachbereichsleitungen verwaltungsintern besetzt. Darauf folgt in allen Fachbereichen eine Aufgabenkritik.

 

Pressedienst Bistum Münster
Foto: Bischöfliche Pressestelle / Anke Lucht
17.01.2024