Ökumene

Hier finden Sie Informationen und Anregungen von evangelischem Leben im Westmünsterland:

3. Ökumenischer Kirchentag vom 12. bis 16.05.2020 - Gemeinsame Fahrt nach Frankfurt
  • Die katholischen Kreisdekanate Borken, Coesfeld, Steinfurt und das Stadtdekanat Münster sowie die evangelischen Kirchenkreise Steinfurt-Coesfeld-Borken, Tecklenburg und Münster bieten eine gemeinsame Fahrt zum 3. Ökumenischer Kirchentag nach Frankfurt (Main) an:

    Flyer zur Fahrt

    zur Homepage des ÖKT 2021 


Neuer 0-Euroschein erinnert an den Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer

Initiative Gott.net erinnert mit neuem 0-Euro-Schein an Adolph Kolping

Initiative Gott.net veröffentlicht gleich zwei neue Null-Euro-Scheine

Fünf neue Notfallseelsorger für den Kreis Coesfeld beauftragt

Evangelische Gemeinden aus Dülmen und Coesfeld beginnen Kooperation mit Festgottesdienst

Evangelische Kirchengemeinden in Coesfeld und Dülmen beschließen Kooperation

Evangelischer Kirchenkreis jetzt auch bei Radio Kiepenkerl

Facettenreich und engagiert in ökumenischer Verbundenheit - Ökumenischer Jugendtreff Senden
  • Weihbischof Dr. Stefan Zekorn (rechts) zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Vereins „Ökumenischer Jugendtreff Senden“, der an fünf Standorten in Senden Angebote der offene Kinder- und Jugendarbeit organisiert.

    Facettenreich und engagiert in ökumenischer Verbundenheit
    Weihbischof Zekorn informierte sich über offene Kinder- und Jugendarbeit

    Senden (pbm/mek). Dort, wo sonst Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit zusammensitzen, traf Weihbischof Dr. Stefan Zekorn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins „Ökumenischer Jugendtreff Senden". „Der Besuch zeigt Ihre Wertschätzung für unser Engagement in der offenen Kinder- und Jugendarbeit", begrüßte die zweite Vorsitzende, Ulla Büssing-Markert, den Besuch aus Münster.

    An fünf Standorten ist der Verein mit unterschiedlichen Angeboten in Senden vertreten. „Die Begegnung mit Menschen und das Eingehen von Beziehungen zeichnet unsere Arbeit aus", konkretisierte Büssing-Markert die Angebote. Ob im Schülercafé, in Jugendzentren, im Kindertreff oder in der aufsuchenden Arbeit – das sechsköpfige Team ist vielseitig unterwegs. Sie sind Ansprechpartner für Menschen im Alter zwischen sechs und 27 Jahren, die Einrichtungen wie das Kunterbunte Zentrum (Kubuz), den Jugendkeller Bösensell, das Café Clatsch, den Jugendtreff Ottmarsbocholt oder den Jugendtreff Vivo besuchen. „Die Themen, mit denen unsere Gäste zu uns kommen, sind sehr vielfältig. Das reicht von der Unterstützung beim Schreiben eines Lebenslauf über Informationen zu Praktika oder Ausbildungsstellen bis hin zu Gesprächen über sehr persönliche Anliegen", berichtete Holger Rehring. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn man als Ansprechpartner akzeptiert wird und merkt, dass diese Gespräche den Jugendlichen wichtig sind", ergänzte Patrick Kakuschki, der auch in der aufsuchenden Arbeit unterwegs ist.

    Ausführlich berichtete auch Felix Lindau über seine Arbeit mit jungen Geflüchteten, die er unterschiedlich unterstützt. „Den Rahmen bildet die Freizeitgestaltung. Darüber ergibt sich vieles", erklärte er dem Weihbischof. Insgesamt sei die Sprache das ausschlaggebende Kriterium für die Integration. Große Vorfreude herrscht in Bösensell, denn Anna Fischer, Leiterin des Jugendkellers, freut sich jetzt schon über den Umzug aus dem Keller der Grundschule in die ehemaligen Räume der Sparkasse. „Das wird noch einmal ein großer Schritt in die Öffentlichkeit. Die Räume werden größer, heller und ebenerdig", stellt sie in Aussicht.

    Aufmerksam hörte Zekorn den Aktiven zu, fragte nach und stellte zum Ende des Gesprächs fest: „Was Sie leisten, ist eine zutiefst christliche Aufgabe. Ein so breit aufgestelltes und gut vernetztes Angebot für Kinder und Jugendliche habe ich selten erlebt. Das ist wohl einmalig." Zekorn dankte den Vorstandsmitgliedern des Vereins, der im kommenden Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiern kann, ebenso wie den Mitarbeitenden in den Einrichtungen für ihre engagierte Arbeit und sprach ihnen große Anerkennung aus.

    Foto:
    Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
    05.12.2018


Rettungskräfte und Notfallseelsorger feierten ök. Gottesdienst in Billerbeck
  • Eine Kerze für jeden der elf Toten im Straßenverkehr entzündeten in einem beeindruckenden ökumenischen Gottesdienst die Rettungskräfte und Notfallseelsorger in der St.-Johanni-Kirche in Billerbeck.

    Helfer bringen Ordnung ins Chaos
    Rettungskräfte und Notfallseelsorger feierten Gottesdienst in Billerbeck

    Sie sind zur Stelle, wenn es darum geht, Menschen akut in besonderen Situationen zu betreuen: die rund 30 Notfallseelsorger im Kreis Coesfeld. Ihr Einsatz ist gefragt bei Verkehrsunfällen, plötzlichen dramatischen Ereignissen, beim Überbringen von Todesnachrichten. Einmal im Jahr kommen die Ehrenamtlichen gemeinsam mit weiteren Aktiven der Rettungskette zu einem ökumenischen Gottesdienst zusammen, um das Erlebte und ihre Hoffnungen vor Gott zu tragen sowie sich in der Gemeinschaft aufgehoben zu wissen. Mit den Rettungskräften beispielsweise der Polizei, der Feuerwehr, der DLRG oder der Rettungshundestaffel gedenken sie zudem den Unfalltoten eines Jahres.

    In diesem Jahr feierten sie den Gottesdienst in der Billerbecker St.-Johanni-Kirche mit Pastoralreferent Andreas Naumann-Hinz und Pfarrerin Alexandra Hippchen. Sie sind die beiden einzigen hauptberuflichen Seelsorger und koordinieren das ökumenische Angebot. Hippchen betonte in ihrer Predigt, wie wichtig die Ordnung im Chaos sei. „Sie hilft das Leben zu meistern und gibt Trost in finsteren Zeiten", sagte die Pfarrerin mit Bezug auf die Schöpfungsgeschichte. Eine gute Ordnung habe immer einen göttlichen Funken. Jeder der Anwesenden wisse, wie ein Unfallort aussähe. „Weit entfernt von jeder Ordnung. Aber jeder von Ihnen weiß, was in diesem Moment zu tun ist. Auf diesem Weg wird die Routine zu einem Bestandteil der guten Ordnung. Und sie alle stehen gegen das Chaos, in dem die Angehörigen zu versinken drohen", schloss Hippchen, die gemeinsam mit Naumann-Hinz allen Beteiligten für ihr Engagement dankte.

    Nach der Predigt gedachten alle Anwesenden, unter ihnen auch der Schirmherr der Notfallseelsorge, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, namentlich der elf Opfer im Straßenverkehr. Für jeden Toten wurde eine Kerze entzündet und einen Moment inne gehalten.

    Rund 100 Mal haben sich die Notfallseelsorger im vergangenen Jahr im Kreis Coesfeld auf den Weg gemacht, um betroffenen Angehörigen in der ersten Notsituation beizustehen. „Die Notfallseelsorge ist eine Aufgabe des Staates. Die Kirchen haben angeboten, diese zu übernehmen. Im Kreis Coesfeld gibt es sie in der Form erst seit zehn bis zwölf Jahren", informiert Naumann-Hinz. Die Ehrenamtlichen absolvierten eine Ausbildung für genau die Situationen, denen sie begegnen. Jedes Jahr werde ein neuer Kurs angeboten, der fünf Wochenendseminare zwischen Oktober und Februar umfasse sowie Praktika bei der Polizei und den Rettungsdiensten. „Wer sich für die Ausbildung interessiert, kann sich gern bei uns melden. In der Regel brauchen wir jedes Jahr fünf neue Notfallseelsorger, wenn erfahrene Ehrenamtliche ausscheiden", erläutert Hinz. Eine seelsorgliche Ausbildung sei keine Voraussetzung. Neben der Rufbereitschaft, für die sich jeder nach eigenen Möglichkeiten eintragen könne, kämen die Engagierten an insgesamt acht Abenden im Jahr zusammen, um sich auszutauschen und weiterzubilden.

    Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.notfallseelsorge-muensterland.de/coesfeld .
     

    Text u. Foto:
    Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
    21.03.2018


Ökumenische Initiative gott.net stellt seinen "0-Euro-Schein" vor
  • Gemeinsam stellten sie in einem ökumenischen Gottesdienst den 0-Euro-Schein vor (von links): Dieter Kohl von gott.net, Pfarrerin Susanne Falcke, Weihbischof Dieter Geerlings und Pfarrer Ferdinand Hempelmann.

    Gottes Gnade gibt es umsonst
    Ökumenische Initiative gott.net stellt seinen "0-Euro-Schein" vor

    Dülmen (pbm/mek). Es ist ein echter Geldschein, den Dieter Kohl, Geschäftsführer der Initiative gott.net, am Vorabend des evangelischen Kirchentages präsentierte. Und doch kann man für ihn nichts kaufen, denn sein Wert sind null Euro. Ein wertloser Schein? „Nein, ganz und gar nicht. Denn er weist als starkes Bild auf Gottes Gnade hin, die es umsonst gibt. Und in diesem Sinn ist es wohl der wertvollste Euro-Schein aller Zeiten“, sagte Initiator Kohl. Neben dieser Zusage Gottes ziert den Schein im Jahr des Reformationsgedenkens das Bild eines Lutherdenkmals sowie das Zitat des Kirchenmanns: „So viel Glauben du hast, so viel Lachen hast du“. Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Georg-Kirche im Dülmener Ortsteil Hiddingsel, den Weihbischof Dieter Geerlings, Pfarrer Ferdinand Hempelmann und die evangelischen Pfarrerin Susanne Falcke gemeinsam mit rund 160 Gläubigen feierten, stellte Koch den Geldschein erstmals der Öffentlichkeit vor.

    In seiner Predigt verwies Geerlings mit zahlreichen Wortspielereien auf das Wechselspiel von Glaube, Gott und Geld. „Es gibt Gläubige und Gläubiger. Heutzutage gibt es nichts umsonst, man muss sich immer gut verkaufen. Und genau in diese Zeit kommt dieser Schein mit der Zusage, dass es Gottes Gnade umsonst gibt, aber nicht vergeblich“, sagte der Weihbischof. Bei dem Geldwert null ginge es nicht um große Beträge, sondern um die Würde des von Gott geliebten Menschen. „Der Mensch hat seinen Wert und seine Würde in sich, auch wenn in seinem Leben das eine oder andere vielleicht schiefgegangen ist“, betonte er. Gott fordere von den Menschen nicht das Unbedingte, das Heil, sondern nur das, was sie könnten. „Gott schenkt jedem von uns eine große Bedeutung – umsonst und gratis“, hielt er zum Ende der Predigt fest.

    Die Idee, etwas mit den so genannten Souvenir-Scheinen zu machen, hatte Kohl schon lange. Aber nun sei sie umgesetzt worden. „Es ist von vorn bis hinten ein echter Geldschein“, erklärte er. Vom Entwurf bis zum fertigen Schein habe es drei Monate gedauert. Für Kohl, der seit 35 Jahren im Dülmener Ortsteil Hiddingsel lebt, ist der Geldschein „ein Versuch, dass das, was unseren Glauben ausmacht, neu verstanden wird. Wir erreichen damit hoffentlich eine andere Zielgruppe.“ Ähnlich motiviert sei auch die bundesweite Plakataktion von gott.net an den Autobahnen, die mit dem Slogan „Wir müssen miteinander reden. – Gott“ monatlich rund sieben Millionen Blicke auf sich zieht.

    Bei den Gottesdienstbesuchern in Hiddingsel kam die Idee jedenfalls wunderbar an. Am Ausgang der Kirche kauften sie die druckfrischen Scheine zum Stückpreis von zwei Euro. „Das ist ein vom Hersteller vorgegebener Mindestpreis, der die Kosten für die Herstellung und das Handling deckt“, erklärte Kohl.

    Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gott.net.


    Text u. Foto:
    Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle
    30.05.2017


Ökumenischer Neujahrsempfang 2017 in Coesfeld

Kirche im Lokalradio - Beiträge jetzt auch als Podcast!

Bild klicken und reinschauen!

Aktuelle Informationen des Bistums zu Corona


Kontakt

Kreisdekanat Coesfeld
Südring 13a
48653 Coesfeld
Telefon: 02541 9526-71
Telefax:  02541 9526-76
kd-coesfeld@bistum-muenster.de

Hier finden Sie unser Team

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag:
08:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag:
08:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Logo Bistum Münster