Vorstand des Kreiskomitees greift das Thema Kulturwandel auf

Kreisdechant Johannes Arntz (links) und Guido Sondermann, Vorsitzender des Kreiskomitees, verabschiedeten bei ihrer letzten Sitzung die ehemalige Geschäftsführerin des Kreisdekanats Stephanie Krahnenfeld.

Kirche muss wieder glaubwürdiger werden
Vorstand des Kreiskomitees Coesfeld greift das Thema Kulturwandel auf

Wie sieht die aktuelle und die künftige Rolle der Priester in den katholischen Gemeinden aus? Mit dieser und anderen Fragen rund um das Thema Kulturwandel im Bistum Münster beschäftigten sich die Mitglieder des Hauptausschusses und des Vorstandes des Kreiskomitees im Kreisdekanat Coesfeld in ihrer vergangenen Sitzung. Dazu hatten sie Karl Render vom Bischöflichen Generalvikariat eingeladen. Der Hauptabteilungsleiter, der beispielsweise zuständig für die Bereiche Personaleinsatz, Personalentwicklung und Fortbildungen für das Seelsorge-Personal ist, erläuterte, dass über neue Modelle zum Thema Leitung von Pfarreien und Zuständigkeiten von Pfarrern nachgedacht werden müsse. Allerdings werde es schwierig, ein für alle gültiges Modell zu entwickeln, da die Pfarreien sehr unterschiedlich seien. „Künftig müssen wir mit deutlich weniger Priestern auskommen", sagte Render. Der heutige Standard sei auf Dauer nicht zu halten. Eine Arbeitsgruppe im Bistum Münster beschäftige sich mit dem Thema Kulturwandel, der als ein Element die Entwicklung neuer und geteilter Leitungsmodelle beinhalte. Dabei gebe es Überlegungen, wie Ehrenamtliche in eine neue Leitungsstruktur einbezogen werden und auch Verantwortlichkeiten übernehmen könnten. Aber auch die Schwerpunkte in der Ausbildung von Priestern, Pastoralreferentinnen und -referenten könnten verändert werden.

Nach den Informationen des Hauptabteilungsleiters überlegten die Mitglieder des Hauptausschusses und des Kreiskomitees, wie sie den Kulturwandel in der Region voranbringen könnten. „Wir sind gefordert, wieder glaubwürdiger zu sein und müssen ein klares Bewusstsein für die Ist-Situation schaffen. Zudem wollen wir die Pfarreien motivieren, sich mit dem Thema Leitungsmodelle auseinanderzusetzen", fasste Guido Sondermann, Vorsitzender des Kreiskomitees, die Ergebnisse zusammen.

Zum Abschluss der Sitzung verabschiedeten sich die Mitglieder bei der ehemaligen Geschäftsführerin des Kreisdekanats, Stephanie Krahnenfeld. Sie dankten ihr für die Arbeit in den vergangenen vier Jahren und wünschten ihr alles Gute für ihre Aufgaben als Persönliche Referentin des Generalvikars des Bistums Münster, Dr. Klaus Winterkamp.

 

Text: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe 
Foto: Kreisdekanat Coesfeld/Alexandra Fehmer
12.07.2019

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