Bischof Genn und Weihbischof Zekorn erschüttert über Krieg in der Ukraine

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Aufruf zu Gebet und Solidarität
Bischof Genn und Weihbischof Zekorn erschüttert über Krieg in der Ukraine Münster

(pbm/sk). Der russische Präsident Wladimir Putin hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Einsatz des russischen Militärs gegen die Ukraine befohlen. In Europa herrscht Krieg. Hierzu nehmen der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, und Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, Bischöflicher Beauftragter für die Weltkirche im Bistum Münster, in einer gemeinsamen Erklärung Stellung:

„Zutiefst erschüttert haben wir heute Morgen vom Angriff Russlands auf die Ukraine erfahren. Seit langem sind zahlreiche Menschen im Bistum Münster und auch wir persönlich vielen Menschen in der Ukraine eng verbunden. Erst vor zwei Tagen hatten wir den Erzbischof von Lemberg zu Besuch. In der für die Ukraine so fürchterlichen Situation sind unsere Gebete, Gedanken und Gefühle ganz bei den Menschen dieses Landes. Über unsere Partner versuchen wir, die uns mögliche Hilfe zu leisten. Dies gilt zum Beispiel für finanzielle Hilfe angesichts der bereits einsetzenden Flüchtlingsbewegung.

Als Deutsche stehen wir in einer besonderen Verantwortung, denn im 2. Weltkrieg haben Deutsche Ukrainern unendliches Leid zugefügt. Wir hoffen, dass die Unterstützung der Bundesregierung für die Ukraine dieser Verantwortung gerecht wird. Das gilt insbesondere für schnelle und sehr deutliche Sanktionen gegen Russland: Dem russischen Präsidenten müssen seine Grenzen aufgezeigt werden! Aufgrund unserer besonderen Verantwortung müssen wir auch zu für uns selbst schmerzlichen Einschnitten bereit sein.

‚Der Friede ist das höchste Gut‘ steht hier in Münster im Friedenssaal in Erinnerung an den Westfälischen Frieden. In dieser Überzeugung, die zugleich ein Auftrag ist, wissen wir uns mit allen Menschen guten Willens einig. Gewiss ist: Nicht Gewalt, Krieg und Terror werden das letzte Wort haben, sondern Friedfertigkeit, Gerechtigkeit und Nächstenliebe. Wir laden alle Menschen im Bistum Münster dazu ein, für die Menschen in der Ukraine zu beten und ihre Solidarität mit ihnen zu zeigen."

Pressedienst Bistum Münster
25.02.2022

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