Beratung ist ein wichtiger Teil der Seelsorge

Zum Auftakt seiner Visitation im Dekanat Werne besuchte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn (hinten 2. von links) das Team der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Lünen. Über ihre Arbeit informierten: (von links) Maria Thiemann, Maria Luthe-Stolina, Sabine Borgschulte, Ingrid Löblein, Stellenleiterin Ina Fornefeld und Tobias Kettrup.

Beratung ist ein wichtiger Teil der Seelsorge
Weihbischof Zekorn besuchte zum Auftakt seiner Visitation die EFL in Lünen

Lünen/Selm/Werne (pbm/mek). Der erste Termin seiner Visitation des Dekanats Werne, zu dem die Pfarreien in Selm, Cappenberg, Lünen und Werne gehören, führte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn in die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) in Lünen. Leiterin Ina Fornefeld und ihr Team informierten den Gast aus Münster über die vielfältigen Angebote der Beratungsstelle, die neben Lünen auch in Selm und Werne präsent ist.

Im vergangenen Jahr begleiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 520 Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Ein Großteil der Ratsuchenden war zwischen 40 und 59 Jahre alt (52 Prozent). „Ebenso ist der Anteil der Frauen und der Einzelgespräche im Vergleich zu anderen Stellen hoch. Denn wir kooperieren seit zehn Jahren mit dem Marienhospital und bieten im Brustzentrum eine psycho-onkologische Beratung an", erläuterte Fornefeld, die mit Maria Luthe-Stolina im Krankenhaus vor Ort ist, den Hintergrund.

Insgesamt werde das Angebot der EFL sehr gut nachgefragt. Auf einen Ersttermin müssten Interessierte teilweise sechs bis acht Wochen warten. „Deshalb haben wir in den drei Beratungsstellen regelmäßige Sprechstunden für den ersten Kontakt eingerichtet", erzählte Ingrid Löblein, die beispielsweise zweimal monatlich in Werne offene Sprechstunden anbietet.

Neben der Begleitung von Ratsuchenden hat das Team im vergangenen Jahr erstmals an zwei Wochenenden ein Paar-Seminar durchgeführt. Ziel des Angebots „KOMKOM" sei es, die Kommunikation zu verbessern. „Die Teilnahme kann beispielsweise ein Bonbon für Paare nach einer gelungenen Beratung sein. Denn eine Voraussetzung ist es, dass die Partner noch wohlwollend miteinander umgehen", erklärte Löblein. Für November ist eine weitere Auflage von „KOMKOM" geplant.

Nicht jedem, der sich an die Beratungsstelle wende, sei klar, dass die EFL ein Angebot des Bistums Münster sei. „Denn wir schauen nicht auf die Konfession. Aber manchmal – vor allem im Krankenhaus – spielt das Thema Glauben eine Rolle. Nicht immer dezidiert, aber es schwingt oft mit", berichtete Fornefeld. „Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung ist ein wichtiger Teil der Seelsorge. Und deswegen finanziert das Bistum die Beratungsstellen", betonte Zekorn und fügte hinzu: „Wir nehmen mit Kirchensteuermitteln eine gesellschaftliche Aufgabe wahr. Das wissen nicht viele Menschen." Zum Abschluss dankte er den Aktiven für ihre qualifizierte und engagierte Arbeit.

In den nächsten Monaten wird Zekorn verschiedene Gemeinden, Gruppen, Einrichtungen und Institutionen im Dekanat Werne besuchen und sich über ihre Arbeit informieren. 

Informationen zur Ehe-, Familien- und Lebensberatung gibt es im Internet unter www.ehefamilieleben.de.


Foto:
Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
09.09.2019

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