Zitate aus dem Kreisdekanat Coesfeld zu Bischof Heiner Wilmer
Weihbischof Dr. Stefan Zekorn (Regionalbischof für das Stadtdekanat Münster und die Kreisdekanate Coesfeld und Warendorf):
„Bischof Heiner Wilmer ist ein aufmerksamer Zuhörer und versteht es zu vermitteln – mit Klarheit, spiritueller Tiefe und einem wachen Blick für die Herausforderungen unserer Zeit. In den aktuellen Strukturreformen können wir mit ihm danach suchen, wie Menschen heute den Glauben als Kraftquelle entdecken und aus einer Beziehung zu Gott leben können. Zugleich bringt er aufgrund seiner Lebensstationen eine wertvolle weltkirchliche Weite in unser Bistum ein.“
Kreisdechant Jörg Hagemann, Coesfeld: „Ich habe mich sehr über die Ernennung von Bischof Heiner Wilmer zum neuen Bischof von Münster gefreut. Seine bisherigen Äußerungen zeigen einen spirituellen, menschenzugewandten Leiter, der Dialog fördert und unterschiedliche Positionen zusammenbringt. Angesichts der Vielfalt in Kirche und Gesellschaft ist dies besonders wichtig. Für seine anspruchsvolle Doppelrolle als Bischof des größten deutschen Bistums und Vorsitzender der Bischofskonferenz wünsche ich ihm Kraft und Gottes Segen. Ich bin gespannt auf seinen Umgang mit nötigen Reformen, halte Synodalität, Beteiligung und
Gleichberechtigung für zentral und hoffe, dass er existenzielle Glaubensfragen weiterhin offen aufgreift. Besonders neugierig macht mich ein Buchtitel von ihm: ,Gott ist nicht nett – Ein Priester auf der Suche nach dem Sinn‘. Darin stellt er die Frage, wie tragfähig der eigene Glaube angesichts von Leid, Schuld, Einsamkeit und unerfüllten Hoffnungen sein kann. Das sind Fragen, die viele Menschen heute bewegen. Ich hoffe, dass er als Bischof unseres Bistums genau solche existenziellen Fragen immer wieder in die Mitte stellt.“
Nicole Thien (Selm, Pastoralreferentin St. Ludger Selm, Leitungsteam des Pastoralen Raums Lüdinghausen – Nordkirchen – Olfen – Selm – Senden): „Ich freue mich, dass wir einen neuen Bischof für unser Bistum haben. Sein offenes und zugewandtes Auftreten macht Hoffnung auf einen guten gemeinsamen Weg. Ich wünsche mir, dass er neue Impulse für die Zukunft der Kirche einbringt und zugleich die bereits angestoßenen Veränderungs- und Entwicklungsprozesse im Bistum aufmerksam begleitet und mutig weiterführt. Dazu gehört für mich auch, die Kirche an die Lebenswirklichkeit der Menschen heute anzupassen und die
Beteiligung von Frauen an Leitungs- und Entscheidungsprozessen weiter zu stärken.“
Matthias Laarmann (Lünen, Pfarreiratsvorsitzender St. Marien, Mitglied im Diözesankomitee):
„Die Einführung von Bischof Heiner Wilmer hat eindrucksvoll gezeigt, dass hier ein Bischof mit geistlicher Tiefe, großer Zugewandtheit und echter Dialogbereitschaft
seinen Dienst beginnt. Er begegnet den Menschen auf Augenhöhe, hört aufmerksam zu und versteht es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen. Gerade in einer Zeit kirchlicher und gesellschaftlicher Umbrüche ist das ein starkes Zeichen. Ich bin überzeugt, dass er unserem Bistum Orientierung geben und vielen Menschen neue Hoffnung schenken wird.“
Dr. Zita Moschner (Dülmen, Leitungsteam Heilig Kreuz):
„Die Amtseinführung von Dr. Heiner Wilmer als Bischof von Münster macht Mut und Hoffnung: Sie lässt darauf hoffen, dass mit ihm als einem weltoffenen und dialogbereitem Seelsorger, der Begegnungen und Gespräche auf Augenhöhe sucht, die nötigen strukturellen Reformen weitergedacht und umgesetzt werden können. In diesen Zeiten der Veränderung braucht es Menschen, die visionär und verantwortungsvoll, mutig und konsequent denken und handeln. Ich wünsche mir und uns, dass auch weiterhin Modelle ehrenamtlicher Gemeindeleitung erarbeitet werden, dass die Menschen, die sich bereits gemeinsam auf den Weg gemacht haben, Gemeindeleben zu erhalten und zu gestalten, nicht nur gesehen, sondern ernsthaft angehört und begleitet werden. Ich hoffe auf eine durch Bischof Heiner Wilmer unterstützte, geistlich-synodale Erneuerung – und damit auf neue Strahlkraft der Botschaft des Evangeliums und auf Verbesserung der Glaubwürdigkeit unserer Kirche in der Mitte der Gesellschaft.“
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Bischöfliche Pressestelle Münster
22.06.2026