Myanmar im Fokus beim Monat der Weltmission
Ausstellungseröffnung mit Erzbischof aus Myanmar und burmesischer Musik
Coesfeld (pbm/mek). Im Rahmen des Monats der Weltmission laden das Bistum Münster und die Pfarrei St. Lamberti gemeinsam mit der missio-Diözesanstelle Münster zu einer besonderen Matinee mit Ausstellung und Konzert ein. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 5. Oktober, von 16 bis 18 Uhr im Paradies der St.-Jakobi-Kirche statt.
Im Mittelpunkt steht Erzbischof Marco Tin Win aus Mandalay, Myanmar. Seit 2019 leitet er die Erzdiözese Mandalay, eine Kirche, die inmitten von Bürgerkrieg, Naturkatastrophen und humanitärer Not steht. Erzbischof Marco gilt als Brückenbauer über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg und als Stimme der Hoffnung in schwierigen Zeiten.
Musikalisch begleitet wird die Matinee von Hein Tint, einziger burmesische Musiker in Deutschland und Botschafter myanmarischer Klangwelten. Geboren 1971 in Myanmar, ist er seit seiner Kindheit vertraut mit traditionellen Instrumenten wie dem Hsaing Waing und dem Xylophon. Hein Tint verbindet die Musik seiner Heimat mit westlichen Einflüssen und trat bereits in Städten wie Berlin, Paris und Stuttgart auf.
Parallel zur Matinee wird die kleine Ausstellung mit missio-Motiven eröffnet, die bis zum 26. Oktober 2025 in der St.-Jakobi-Kirche zu sehen ist. Sie bietet Einblicke in eine Kirche, die vom Schmerz gezeichnet, aber von Hoffnung getragen ist. Gezeigt werden Bilder, Geschichten und Zeugnisse von Glauben, Widerstand und Gemeinschaft in Myanmar.
Die Veranstaltung ist Teil des Monats der Weltmission 2025, der in diesem Jahr Myanmar in den Mittelpunkt stellt.
Foto: missio
01.10.2025