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    Fußwallfahrt von Gerleve nach Billerbeck

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    In luftiger Höhe im Hochseilgarten Dülmen

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    Blick auf die Coesfelder Kirchtürme

    (v.l.: Anna Katharina, St. Jakobi, Evgl. Kirche, St. Lamberti)

Schwester Katharina Kluitmann zur vierten Synodalversammlung in Frankfurt

Die vierte Synodalversammlung im Rahmen des Synodalen Wegs der katholischen Kirche in Deutschland hat vom 8. bis 10. September in Frankfurt stattgefunden. Schwester Katharina Kluitmann ist als Synodale mit auf diesem Weg.

Schwester Katharina Kluitmann

„Synodalität muss eine gelebte Realität der Kirche werden“

Schwester Katharina Kluitmann zur vierten Synodalversammlung in Frankfurt

Lüdinghausen (pbm/mek). Die vierte Synodalversammlung im Rahmen des Synodalen Wegs der katholischen Kirche in Deutschland hat vom 8. bis 10. September in Frankfurt stattgefunden. Schwester Katharina Kluitmann ist als Synodale mit auf diesem Weg. In ihrer Bilanz unterstrich die Lüdinghauser Franziskanerin die Notwendigkeit von Veränderungen, „weil die Fülle der Missbrauchsfälle und der Umgang mit ihnen nach Erneuerung der Kirche nicht nur rufen, sondern schreien.“ Und sie betonte: „Die Veränderung muss vor allem in Richtung eines anderen Umgangs mit Macht gehen. Das schließt vor allem das Priesterbild und die Sexualmoral ein. Ohne eine Veränderung der Rolle von Frauen in der Kirche haben wir keine Zukunft, die wir verantworten können.“

Für Schwester Katharina muss die Kirche endlich dem Evangelium wieder ähnlicher werden „und damit diesem Jesus, der Menschen hereinholte statt sie auszuschließen; diesem Jesus, der Barmherzigkeit lebte, indem er wunde Punkte ansprach, aber nicht darin bohrte; diesem Jesus, der Leben über Regeln setzte.“ Synodalität müsse „eine gelebte Realität der Kirche werden“. Schwester Katharina: „Ich hoffe auf sichtbare Schritte auf dem Weg der Gleichberechtigung der Frauen auch in der Kirche, weil wir so die verfügbaren Charismen verdoppeln.“

Pressedienst Bistum Münster
13.09.2022

Matomo