•  Allerheiligen-Trauer-Grab__Bistum_MS_.jpg
  •  Symbolbild_Gremien__KD-Versammlung_-_Slider.jpg
  •  Walkenbrueckentor_Herbst2_1200x300.jpg

Neun Kirchenmusiker/innen beenden Ausbildung erfolgreich

In einem festlichen Wortgottesdienst in der Münsteraner Überwasserkirche haben die Absolventinnen und Absolventen des Kirchenmusik-C-Kurses 2019 bis 2021 am 21. Mai ihre Zeugnisse erhalten.

Zertifikatsübergabe mit (von links) Ulrich Grimpe, Valeria Selke (Xanten), Jonathan Rochol (Oelde), Martin Misch (Castrop-Rauxel), Stephan Ludigkeit (Coesfeld), Paul Benedikt Krämer, (Münster), Uwe Berger (Münster), Sonja Große-Heidermann (Dorsten) und Clemens Lübbers. Auf dem Bild fehlen: Henry Burda (Waltrop) und Dominik Rotering (Rees). Foto: Bischöfliche Pressestelle / Jürgen Flatken

„Den Klang von Gottes Reich hören“
Neun Kirchenmusiker/innen beenden Ausbildung erfolgreich Münster

(pbm/jf). In einem festlichen Wortgottesdienst in der Münsteraner Überwasserkirche haben die Absolventinnen und Absolventen des Kirchenmusik-C-Kurses 2019 bis 2021 am 21. Mai ihre Zeugnisse erhalten. Pfarrer Clemens Lübbers, Diözesanpräses des Diözesan-Cäcilien-Verbandes, gratulierte allen Kirchenmusikerinnen und -musikern und dankte ihnen für ihren wertvollen Dienst in den Gemeinden.

Die Messe glich mehr einem Konzert denn einer Abschlussfeier. Die ausgezeichneten Frauen und Männer präsentierten ihr Können im gemeinsamen Chorgesang und Orgelspiel und brachten den mitfeiernden Familien und Freunden Kirchenmusik in ihrer schönsten Form zu Gehör.

„Musik ist kein überflüssiger Luxus oder gar eine Verschönerung, auf die man notfalls verzichten könnte“, sagte Ulrich Grimpe, Leiter des Referats Kirchenmusik im Generalvikariat des Bistums Münster, zu Beginn des Wortgottesdienstes, „unsere Orgel- und Chormusik gehört zum Gottesdienst und ist selbst Teil der Liturgie.“. Daher freue er sich, dass einige der Absolventen bereits im Dienst der Kirchengemeinden stehen.

Diözesanpräses Clemens Lübbers hob in seiner Ansprache hervor, „dass sich im Singen die eigene Selbst-Bewusstheit erschließt, körperlich-sinnlich und geistig.“ Die stimmliche Identität bedürfe immer des Hörens der Anderen. „Wer im Chor singt, der weiß, auf die Stimmen der neben ihm Sitzenden zu achten, damit der Chorklang wirklich harmonisch werden kann“, sagte Lübbers, „gerade im Lobgesang, im Hymnus, erfahren wir etwas von unserer Bestimmung: aufrecht zu stehen, frei zu atmen und mit Stimme, Denken, Fühlen, Wollen und unserem Sein hinzuweisen auf den, der uns gemacht hat, auf Gott.“ Im gesungenen Lob leuchte eine Wahrheit auf, die auf andere Weise wohl nicht erkannt werden könne. „Wer sich Gott singend nähert, sieht die Welt mit neuen Augen und hört den Klang der verheißenen Reiches Gottes“, wandte er sich direkt an die neuen Chorleiterinnen und Chorleiter.

Den Organistinnen und Organisten erzählte Lübbers, dass im vergangenen Jahr erstmalig mit der Orgel ein Tasteninstrument zum Instrument des Jahres erklärt wurde. Sie sei als „Königin der Instrumente“ das größte aller Musikinstrumente, das tiefste und höchste, das lauteteste und leiseste. „Als abendländisches Hauptinstrument der Liturgie steigert sie nicht nur die Feierlichkeit der Gottesdienste, sie symbolisiert mit ihrem vielstimmigen Klang auch den Zusammenklang zwischen himmlischer und weltlicher Sphäre.“

Abschließend bedankte er sich bei den Lehrerinnen und Lehrern, „die Sie in den vergangenen zwei Jahren ausgebildet haben“ und wünschte den C-Exaministen „viel Freude im Dienst als Chorleiterin und Chorleiter, Organist und Organistin.“ Nach der anschließenden Zertifikatsübergabe bekam jede Absolventin und jeder Absolvent einen persönlichen Einzelsegen gespendet.

Das Zertifikat erwarben: Valeria Selke (Xanten), Jonathan Rochol (Oelde), Martin Misch (Castrop-Rauxel), Stephan Ludigkeit (Coesfeld), Paul Benedikt Krämer (Münster), Uwe Berger (Münster), Sonja Große-Heidermann (Dorsten), Henry Burda (Waltrop) und Dominik Rotering (Rees).

 

Foto:
Bischöfliche Pressestelle/Jürgen Flatken
23.05.2022

Matomo