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Künstler Ludger Hinse spricht im Podcast des Bistums Münster über die Bedeutung von Licht

Moderatorin Ann-Christin Ladermann trifft den Künstler in seinem Haus in Dülmen und spricht mit ihm über seinen Werdegang als Künstler, seine Kunst und welche Wirkung Licht gerade in der dunklen Jahreszeit auf die Menschen hat.

Der Künstler Ludger Hinse aus Dülmen, bekannt für seine bunten Lichtkreuze, ist zu Gast in der neuen von „kannste glauben“, dem Podcast des Bistums Münster.

Seine Kunst wirkt immer anders
Künstler Ludger Hinse spricht im Podcast des Bistums Münster über die Bedeutung von Licht

 

Münster/Dülmen (pbm/lb). „Vier Geschwister, alle normal. Ich war der Einzige, der anders war“, so beschreibt sich Ludger Hinse in der neuen Folge des Podcasts „kannste glauben“ des Bistums Münster. Moderatorin Ann-Christin Ladermann trifft den Künstler in seinem Haus in Dülmen und spricht mit ihm über seinen Werdegang als Künstler, seine Kunst und welche Wirkung Licht gerade in der dunklen Jahreszeit auf die Menschen hat.

So viel vorab: Auch bei sich zu Hause hat der Künstler ein Lichtkreuz hängen – ein kleines, keines der Großen, wie sie gerade in seiner Ausstellung „Lichtreich“ in Bocholt betrachtet werden können. Das Besondere an seinen Lichtkreuzen? Sie wirken in jedem Raum, abhängig vom Lichteinfall, anders. Und so ist es für den Künstler „jedes Mal wie eine Geburt“, wenn ein Kunstwerk von ihm aufgehängt wird. Ludger Hinse erzählt , wie er zum Symbol des Kreuzes gekommen ist, welche Bedeutung das Kreuz für ihn hat und warum er das Kreuz anders sieht als viele andere Menschen.

Doch wie kam ein Junge aus einer Bergarbeitersiedlung in Recklinghausen dazu, Künstler zu werden? „Ich habe es nicht gemerkt. Ich wurde darauf aufmerksam gemacht“, läutet Hinse seinen Werdegang im Podcast ein und spricht dann von seiner ersten Ausstellung und wie seine Unwissenheit ihm zu Erfolg verhalf – „von der Kreisklasse in die Bundesliga“, wie Hinse es formuliert.

Heute macht es ihn glücklich, wenn er sieht, welche Wirkung seine Kunst auf Menschen hat. So erzählt er von einem Mädchen mit Down-Syndrom, das sich in seiner Kunst spiegelte und rief: „Mein Gott, bin ich schön“. Licht hat für Hinse eine ganz besondere Bedeutung. Es biete den Menschen beispielsweise Wärme, Zuflucht und Geborgenheit. Und da es diesen Winter wohl weniger Lichter im Advent geben wird, sprechen Hinse und Ladermann natürlich auch über die Notwendigkeit, Energie zu sparen.

Die Episode des Bistums-Podcasts „kannste glauben“ mit Ludger Hinse ist auf www.kannste-glauben.de abrufbar. Zudem können alle Folgen der Reihe bei Spotify, podcaster.de, Deezer, Google Play und Itunes kostenfrei angehört und abonniert werden.

 

Foto: privat
02.11.2022

Matomo