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Kreisdechant Arntz trifft sich mit Direktkandidaten vor der Landtagswahl

Kreisdechant Johannes Arntz und Benedikt Helmich, Geschäftsführer des Kreisdekanatsbüros werden sich mit den Direktkandidat:innen der CDU, der SPD, der Grünen und der FDP der Wahlkreise im Kreis Coesfeld und Kreis Unna treffen.

Kreisdechant Johannes Arntz und Benedikt Helmich, Geschäftsführer des Kreisdekanatsbüros, treffen sich bis zur Landtagswahl mit den Direktkandidaten.

Themen werden abgeklopft
Kreisdechant Arntz trifft sich mit Direktkandidaten vor der Wahl Coesfeld


(pbm/mek). Am Sonntag, 15. Mai, wird in Nordrhein-Westfalen gewählt. In den Wochen zuvor gibt es zahlreiche Termine im Kalender von Kreisdechant Johannes Arntz und Benedikt Helmich, Geschäftsführer des Kreisdekanatsbüros. Denn die beiden werden sich mit den Direktkandidatinnen und -kandidaten der CDU, der SPD, der Grünen und der FDP der Wahlkreise im Kreis Coesfeld und Kreis Unna treffen.

„Als Kreisdechant und als Kreisdekanat repräsentieren wir das Bistum Münster in der Region und sind Ansprechpartner für die Politik, die Städte und Gemeinden“, erläutert Arntz. Deshalb möchte er die Gespräche als Chance nutzen, diese Aufgaben zu verdeutlichen. Regelmäßige Treffen gäbe es bereits beispielsweise mit den Landräten. Dabei kämen vor allem kommunalkirchliche Themen wie Asyl, Kindergärten oder Flüchtlinge auf die Tagesordnung. „Eben alle Themen, bei denen wir mit Einrichtungen vertreten sind“, informiert der Kreisdechant.

Ein wichtiges Thema in den Gesprächen sei beispielsweise das Kinderbildungsgesetz – kurz KiBiz genannt, das die Träger vor erhebliche Umsetzungsprobleme stelle. „Mit den Möglichkeiten, die eröffnet werden, gibt es keine Verlässlichkeit in den Arbeitsverträgen. Das wirkt sich später auf die Rente der Mitarbeitenden aus“, übt Arntz Kritik. Insgesamt seien Themen in der Landespolitik andere als auf Bundesebene. „Es geht um Fragen vor Ort wie Kindergärten, Schulen oder Krankenhäuser“, nennt er Beispiele. Er sei aber auch an den Standpunkten der einzelnen Parteien und der Kandidaten zu kirchlichen Themen interessiert.

Im Vorfeld der Gespräche schaue er sich die Parteiprogramme an. „Und in den Gesprächen geht es um das Abklopfen der Positionen und um die Themen, an denen sie arbeiten“, verdeutlicht Arntz. Und Helmich fügt hinzu: „Wir freuen uns auf die Gespräche und sind gespannt.“



Foto:
Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
11.04.2022

Matomo