101. KATHOLIKENTAG 9.-13. Mai 2018



Vom 09. bis 13. Mai 2018 fand der 101. Katholikentag in Münster statt.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen des Kreisdekanates Coesfeld und Pressemitteilungen vom Katholikentag.


Fotogalerie von der Bistumspräsentation am 10.05.2018

Fotogalerie vom Abend der Begegnung am 09.05.2018

Friedensbriefe berühren Katholikentagsbesucher
  • Plakate mit Stichwörtern auf dem "Boden unserer Realität" (Foto: Geding)

    Friedensbriefe berühren Katholikentagsbesucher
    Schulseelsorgerin Klaudia Dederichs aus Coesfeld gestaltete Installation

    Das Licht, das durch die mit Transparentpapier abgeklebten Fenster in der Hildegardisschule in Münster fällt, hebt sie besonders hervor: Friedensbriefe, verfasst von Schülerinnen und Schülern. An Nylonfäden hängen sie von der Decke hinunter, erwecken so den Eindruck, zwischen Himmel und Erde zu schweben. Unter den Friedensbriefen angeordnete Kieselsteine drücken die Schwere und Härte aus, die das Leben in manchen Situationen ausmacht. Einige Sätze der Briefe werden dem Betrachter über eine Höranimation „zugeflüstert".

    Die acht bischöflichen Berufskollegs im Bistum Münster hatten sich an der Friedensbrief-Aktion beteiligt. Bistumsweit waren 1500 Friedensbriefe von den Schülern gestaltet worden. Sie dienten während des Katholikentags vom 9. bis 13. Mai als Grundlage für die Ausstellung in zwei Klassenräumen der Hildegardisschule. Das Angebot erfreute sich großer Beliebtheit bei den Besuchern des Katholikentags.

    An einem roten Baumwollfaden inmitten der Friedensbriefe befand sich ein Christus-Korpus aus dem 16. Jahrhundert. Er verdeutlichte, dass Jesus als Friedensstifter mit eingebunden ist in die Geschichte der Menschen zwischen Himmel und Erde. Gestaltet wurde die Installation von der Künstlerin Klaudia Dederichs, selbst Lehrerin und Schulseelsorgerin an der Liebfrauenschule in Coesfeld. Sie interpretierte den roten Baumwollfaden als Symbol für die Liebe, die Himmel und Erde miteinander verbindet.

    Schwarze Plakate mit Wörtern aus der jüdischen, christlichen und islamischen Schrift ergänzten die Friedensbriefe in dem zweiten Raum. Weil Krieg und Frieden in allen Religionen im Laufe der Geschichte bis heute gegenwärtig sind, standen diese Begriffe auf dem „Boden der Realität" für die vom Menschen immer wieder ins Spiel gebrachte Aggressivität. Ein mittig aufgestelltes Podest mit Mullbinden und zwei Erste-Hilfe-Kästen aus dem Zweiten Weltkrieg deuteten gleichzeitig darauf hin, dass Heilung von Verletzungen durch menschliche Zuwendung immer möglich ist. Sehr unscheinbar befand sich auf einem Waschbecken neben „der Tafel" ein Stück Kernseife mit der Einprägung „Unschuld", symbolisch für jene Menschen stehend, die sich für unbeteiligt an den Konflikten und Kriegen in der Welt halten.

    Für die Besucher der Ausstellung war in einem Foyer vor den Klassenräumen zusätzlich eine eigene Schreibwerkstatt aufgestellt. Weil aus Kapazitätsgründen nicht alle 1500 Friedensbriefe aufgehängt werden konnten, befanden sich die restlichen in Karteikästen. Viele Besucher ließen sich beim Durchstöbern dieser Briefe zum Schreiben eines eigenen Friedensbriefes inspirieren.

    Die Schulseelsorger, die die Ausstellung während des Katholikentages begleiteten, zeigten sich beeindruckt von den positiven Rückmeldungen der Besucher. Sie reichten von glücklichen Schülern, die ihre eigenen Briefe entdeckten bis zu Besuchern, die sichtlich ergriffen waren und das weitere Gespräch suchten. Eine Besucherin fasste ihren Eindruck mit den dankbaren Worten zusammen, sie habe dort „die berührendsten Räume" des Katholikentags gesehen.

    An der Friedensbrief-Initiative zum Katholikentag beteiligen sich die Josef-Pieper-Schule Rheine, die Liebfrauenschule Coesfeld, die Hildegardisschule Münster, das Berufskolleg St. Michael Ahlen, das Berufskolleg Placidahaus Xanten, das August-Vetter-Berufskolleg Bocholt, die Alexandrine-Hegemann-Schule in Recklinghausen und die Liebfrauenschule Geldern, Berufskolleg im Bistum Münster.

     

    Foto: Geding
    23.05.2018


Inklusive Tilbecker Band T-Box trat auf der Caritasbühne auf
  • Die inklusive Tilbecker Band T-Box begeisterte das Publikum beim Katholikentag.

    Musik verbindet
    Inklusive Tilbecker Band T-Box trat auf der Caritasbühne auf

    Bei bestem Wetter sorgte die inklusive Tilbecker Band „T-Box“ auf dem Katholikentag beim Publikum, das sich zahlreich vor der Caritasbühne in der münsterschen Innenstadt versammelt hatte, für gute Stimmung. Die zehn Musikerinnen und Musiker mit und ohne Behinderung haben sich unter der Leitung von Ludwina Wilken vor zwölf Jahren zusammengefunden, um mit unterschiedlichen Instrumenten Popsongs zu covern. Die Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden sowie die Bewohner oder Mitarbeiter in den Werkstätten proben wöchentlich, damit bei ihren Auftritten alles glatt läuft. Und wenn es dann mal nicht so funktioniert, wie es sollte, behält Wilken die Nerven. „Meine Pille heißt Musik“, erklärt sie den Grund für ihre Gelassenheit. Und so begeisterte die Band mit ihrem Programm auch auf dem Katholikentag die Besucher.

    Foto:
    Bischöfliche Pressestelle / Michaela Kiepe
    14.05.2018


Inklusiver Kreuzweg des Anna-Katharinenstifts Karthaus in Münster
  • Der inklusive Kreuzweg, den der emeritierte Weihbischof Dieter Geerlings begleitete und den Ferdi Schilles vorbereitet hatte, führte die Gruppe an vier Stationen in Münster.

    „Seht der Mensch!“
    Inklusiver Kreuzweg des Anna-Katharinenstifts Karthaus in Münster

    Zu einem besonderen inklusiven Kreuzweg hatte das Anna-Katharinenstift Karthaus während des Katholikentages in Münster eingeladen. Er stand unter dem Thema „Seht der Mensch!“. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Menschen mit und ohne Behinderung, folgten dem emeritierten Weihbischof Dieter Geerlings und Ferdi Schilles. Der Theologe arbeitet seit 1991 als leitender Seelsorger in der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen und hatte die Texte zu diesem Kreuzweg ausgearbeitet. Die musikalische Gestaltung lag in den Händen des Dülmener Kantors Christoph Falley, der mit seinem Saxophon die Gläubigen begleitete.

    Vier Stationen umfasste der Kreuzweg, der den Blick auf Menschen lenkte, denen ihre Würde und ihr Lebensrecht abgesprochen wurde. „Wir wollen in dieser Stunde besonders an behinderte Menschen denken, die in der Zeit des Nationalsozialismus vor 80 Jahren Schmerz und Leid erlitten haben. Mit ihnen und allen Menschen, denen Leid und Gewalt geschieht, fühlen wir uns in dieser Stunde verbunden“, führte Schilles die Mitbetenden ein.

    Dazu erhielt jeder Teilnehmer einen Stein als Zeichen für alles, was kalt, hart und schwer ist. Dieser Stein begleitete die Gläubigen bis zum Abschluss an der Kreuzigungsgruppe hinter dem St.-Paulus-Dom. Doch bis dahin war es noch ein längerer Weg durch die belebte Stadt.

    An der ersten Station vor dem Landgericht stand die Erinnerung an die Gesetzgebung der Nationalsozialisten im Mittelpunkt. Denn Menschen mit Behinderungen hätten nicht ihrem Bild eines idealen Menschen entsprochen. „Sie machten 1933 ein eigenes Gesetz, das ‚Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses‘. Darin war geregelt, dass Menschen mit Behinderungen sterilisiert werden sollten – ein tiefer Eingriff in Persönlichkeit und Würde der Betroffenen“, trug Manuela Bauer vor. Mehr als 400.000 Menschen seien zwangssterilisiert worden. Die Kreuzwegteilnehmer gedachten gemeinsam der Menschen, denen ihre Lebensentfaltung nicht nur abgesprochen wurde, sondern die auch in ihrem Leib und in ihrer Person zutiefst verletzt wurden.

    Weiter führte der Weg die Gruppe auf einen Parkplatz gegenüber dem Erziehungswissenschaftlichen Institut. An diesem Ort erfuhren die Teilnehmenden, dass die Nationalsozialisten in den Jahren 1940 und 1941 mehr als 70.000 psychisch kranke und behinderte Menschen aus den Einrichtungen abgeholt und getötet haben. Erst durch öffentlichen Druck und die Predigten von Clemens August Kardinal Graf von Galen sei die systematische Ermordung von behinderten Menschen beendet worden.

    Für die dritte Station, die unter dem Titel „Widersprochen“ stand, machte die Gruppe auf einer Wiese gegenüber der St.-Petri-Kirche Halt. Vor allem ging es in den Texten um Menschen, die die Taten der Nationalsozialisten nicht einfach so hinnahmen, sondern sie verurteilten und öffentlich Position bezogen. Dazu zitierte Schilles aus einer Predigt des 2005 selig gesprochenen Kardinals Galen, in der dieser klare Positionen für die betroffenen Menschen bezieht. Geerlings betete mit den Teilnehmern für alle, die Farbe bekennen für das Lebensrecht und die nicht schweigen, sondern sich für Schwache und Unterdrückte einsetzen.

    Je näher sich die Gruppe dem Dom näherte, umso mehr Menschen kreuzten ihren Weg. Zwischenzeitlich wurden die Betenden sogar geschluckt vom Strom der vielen Katholikentagsteilnehmer, die von der Überwasserkirche in Richtung Dom liefen.

    Ruhiger wurde es an der letzten Station, zu der sich die Teilnehmer an der Kreuzigungsgruppe hinter dem Dom versammelten. Sie gedachten der Menschen, denen früher Gewalt angetan wurde und die heute von Gewalt betroffen sind. „Wir fragen nach dem Warum und finden keine Antwort“, sagte Geerlings.

    Als Zeichen für alles Schwere und Dunkle bat Schilles die Menschen, ihre Steine unter dem Kreuz abzulegen. Und dies in Verbundenheit mit den Menschen, von denen die Kreuzwegteilnehmer unterwegs erfahren hatten oder an die sie gerade dachten. Gern nahmen die Gläubigen dieses Angebot an. Nach einem gemeinsamen Vaterunser segnete Geerlings die Menschen, die nach einer Zeit der Stille und beeindruckt von dem Angebot des Anna-Katharinenstifts Karthaus ihre eigenen Wege fortsetzten.

    Foto:
    Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
    14.05.2018

     

     


Studierende der Liebfrauenschule Coesfeld betreuen Kinder beim Katholikentag
  • Drei Tage engagieren sich Studierende der Liebfrauenschule Coesfeld in der Kinderbetreuung beim Katholikentag in Münster.

    „Mensch ärgere dich nicht" statt Politik
    Studierende der Liebfrauenschule Coesfeld betreuen Kinder beim Katholikentag

    Felix fühlt sich wohl im Bischöflichen Priesterseminar Borromaeum. Der Achtjährige spielt gerade mit Franziska Tömmers und Georg Lukas „Mensch ärgere dich nicht". Die beiden Studierenden absolvieren ihre Ausbildung an der bischöflichen Liebfrauenschule in Coesfeld und engagieren sich wie zahlreiche ihrer Mitstudierenden in der Kinderbetreuung auf dem 101. Katholikentag in Münster. Und während Felix ein Männchen nach dem anderen vom Brett fegt, „gucken sich meine Eltern Politik an". Das ist nichts für ihn. Deshalb findet er die Kinderbetreuung beim Katholikentag klasse.

    Zwei Räume stehen den angehenden Erzieherinnen und Erziehern der Liebfrauenschule für das Angebot zur Verfügung. „Es ist alles toll organisiert", lobt Frank Rütter, Lehrer an dem bischöflichen Berufskolleg. Mit seiner Kollegin Jasmin Fischer hilft er bei der Betreuung und ist Ansprechpartner für die Studierenden. Liebevoll haben sie in den Räumen unterschiedliche Spielmöglichkeiten eingerichtet. Während der dreijährige Jonas mit Bauklötzen und Autos spielt, widmen sich die sechsjährige Emma und die achtjährige Greta lieber der Knete. In der Kuschelecke liest Fischer gerade aus einem Bilderbuch vor. „Im Nachbarraum kann es dann auch etwas wilder zugehen. Dort haben wir Bewegungsspiele aufgebaut", erklärt sie.

    Alle fühlen sich wohl bei diesem Angebot. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher freuen sich über den Kontakt mit den Kindern. „Wir müssen aber auch flexibel sein", weiß Nina Koch. Die 34-Jährige ist vierfache Mutter und startet beruflich nach 15 Jahren Arbeit bei der Bundeswehr mit der Ausbildung zur Erzieherin noch einmal neu. Von zu Hause hat sie viel Spielzeug mitgebracht und unterstützt das Angebot damit doppelt. Sie bringt sowohl ihre Zeit als auch das Material ein.

    Die Studierenden engagieren sich ehrenamtlich während der drei Tage, an denen die Betreuung für Kinder von drei bis neun Jahren angeboten wird. „Alle sind sehr entspannt, die Kinder ebenso wie die Eltern. Manche schauen sich auch erst um und entscheiden dann, ob sie ihre Kinder in die Betreuung geben", hat Rütter erfahren.

    Und während die Eltern von Felix sich „Politik anschauen", schlägt der Junior weiterhin die Erzieherinnen und Erzieher beim „Mensch ärgere dich nicht".

     

    Foto:
    Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
    14.05.2018


Chöre singen auf dem Katholikentag die Franziskusmesse im Gottesdienst
  • Eine eindrucksvolle Aufführung: Die rund 220 Sängerinnen und Sänger aus Coesfeld gestalteten den Himmelfahrts-Gottesdienst in der münsterschen St.-Joseph-Kirche mit der Franziskusmesse.

    Ein stimmgewaltiges Chorerlebnis
    Chöre singen auf dem Katholikentag die Franziskusmesse im Gottesdienst

    Die rund 220 Sängerinnen und Sänger stehen hinter der großen Kreuzigungsgruppe auf Podesten. Auf diesen Moment beim 101. Katholikentag haben sie sich intensiv vorbereitet. Gemeinsam gestalten der Jakobichor, der Lambertichor, der Kirchenchor Maria Frieden, der Sandwichchor, die Lamberteenies und der Jugendchor St. Johannes Lette mit den Ludgeri-Bläsern aus Münster in der voll besetzten St.-Joseph-Kirche den Gottesdienst am Abend des Himmelfahrtsfestes, 10. Mai, beim 101. Katholikentag. Sie singen die Franziskusmesse „Gott im Anderen begegnen" des zeitgenössischen Komponisten Klaus Wallrath. Viel Herzblut hat Kathrin Borda, die die Gesamtleitung inne hat, mit den Chorleitern Maximilian Kramer und Reinhard Mensing in die Vorbereitung der Sängerinnen und Sänger gesteckt.

    Bevor der Gottesdienst beginnt, den das Pastoralteam der Pfarrei St. Lamberti Coesfeld vorbereitet hat und in dem es acht Kurzpredigten geben wird, übt Borda mit den Gläubigen noch einige Lieder, die die Gemeinde mitsingen kann. „Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie sich noch unsicher fühlen. Sie werden vom Chor getragen", macht sie den Gottesdienstbesuchern Mut.

    Die Heilige Messe beginnt, und es erklingt das stimmgewaltiges Eingangslied, begleitet von Bläsern, Klavier und Schlagzeug. Eindrucksvoll und sicher singt der Chor seine Passagen. Und am Ende erntet er dafür von den begeisterten Gottesdienstbesuchern viel Applaus. Schade nur, dass die engagierten Sängerinnen und Sänger im Chorraum hinter der Kreuzigungsgruppe während der Messe kaum zu sehen waren.

    Wer in Münster nicht dabei sein konnte, hat in St. Lamberti Coesfeld noch einmal die Gelegenheit, die Messe am Sonntag, 1. Juli, um 10 Uhr im Hochamt zu hören.



    Foto:
    Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
    14.05.2018


Aus der Mitte des Bistums erklingen Gospels und Sambarhythmen
  • Andreas Kramer von Radio Kiepenkerl unterhielt sich mit Kreisdechant Johannes Arntz, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, dem emeritierten Weihbischof Dieter Geerlings und dem Landrat des Kreises Unna, Michael Makiolla über die Vorzüge der Region.

    Aus der Mitte des Bistums erklingen Gospels und Sambarhythmen
    Kreisdekanat Coesfeld präsentierte sich thematisch beim Katholikentag

    Unter dem Motto „Wo die Wildpferde grasen – mitten im Bistum Münster" hat sich das Kreisdekanat Coesfeld am 10. Mai auf dem Katholikentag in Münster präsentiert. Mit einem ebenso bunten wie informativen Programm auf der Bühne an der Überwasser-Kirche stellte sich die Region, die geografisch mitten im Bistum Münster liegt, vor. Direkt zu Beginn sorgte der Coesfelder Chor „Joyfulsingers" für Stimmung vor der Bühne und lud das Publikum zum Mitmachen ein. 

    In der ersten Talkrunde – an der der emeritierte Weihbischof Dieter Geerlings, Kreisdechant Johannes Arntz sowie die beiden Landräte Dr. Christian Schulze Pellengahr für den Kreis Coesfeld und Michael Makiolla für den Kreis Unna teilnahmen – verrieten die Teilnehmer Moderator Andreas Kramer von Radio Kiepenkerl, was sie mit dem Kreisdekanat verbinden. Einig waren sich die Gäste, dass es vor allem die Menschen seien, die Region ausmachten. „Sie engagieren sich in vielfältiger Weise und geben dadurch auch ein lebendiges Glaubenszeugnis ab", betonte beispielsweise der Kreisdechant. Geerlings gab zu, dass er mit einem weinenden Auge auf die Region schaue – nicht, weil sie so schlecht sei, sondern so schön. Sieben Jahre war er als Weihbischof in der Region unterwegs gewesen, bis er im vergangenen November sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgab. „Ich fühle mich dem Kreisdekanat aber immer noch sehr verbunden", sagte er. Sein größter Wunsch sei es, einen Pilgerweg von Billerbeck bis Lünen auszuarbeiten. „Daran habe ich vor meiner Erkrankung schon gearbeitet. Vielleicht schaffe ich es nun, dieses Vorhaben weiterzuführen", verriet er. Auch die beiden Landräte priesen die Vorteile der Region, die sowohl landschaftlich als auch kulturell viel zu bieten habe und nicht nur den Kreis Coesfeld umfasse, sondern mit Werne, Selm und Lünen auch einen Teil des Kreises Unna.

    Dann schlug die große Stunde des inklusiven Sambazuges „La Mariposa" der Kinderheilstätte Nordkirchen. Aufgeregt stürmten die Mitglieder die Bühne und ließen heiße Rhythmen erklingen. Ihr Spaß an der Musik übertrug sich schnell auf die Zuschauer, die mitklatschten und im Rhythmus wippten. Leider schafften es die Nordkirchener aber nicht, die Regenwolken fort zu trommeln. Doch der stärker werdende Regen tat der Stimmung keinen Abbruch. Und so ließ das Publikum die jungen Trommlerinnen und Trommler nicht ohne eine Zugabe von der Bühne bevor es in einer weiteren Talk-Runde um das Thema „Inklusion" ging.

    Wie und warum sich die politische Gemeinde Nordkirchen auf den Weg zur inklusiven Gemeinde gemacht hat, erläuterte Bürgermeister Dietmar Bergmann. „Mitten im Ort leben Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Das hat sich über Jahrzehnte entwickelt und gehört für uns Nordkirchener einfach dazu. Ich sehe bei der Inklusion auch keine Grenzen. Es gibt keine Verlierer, sondern nur Gewinner", berichtete er. Auch der Caritasverband für den Kreis Coesfeld, der vor 44 Jahren die Caritas-Werkstatt Nordkirchen in Betrieb genommen hatte, lobte das Miteinander. „Wir planen ein Haus in Nordkirchen, in dem künftig Menschen, die ambulant betreut werden, leben können. Im Erdgeschoss soll eine Einrichtung für pflegebedürftige Menschen errichtet werden", erläuterte Vorstand Johannes Böcker. Die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung sei anstrengend, „aber macht viel Freude", erklärte Barbara Huesmann, die im Freizeitbereich der Kinderheilstätte tätig ist und vor einigen Jahren den inklusiven Sambazug ins Leben gerufen hatte. Wie viel Spaß die gemeinsame Musik macht, berichtete zum Abschluss Mitglied Maurice, bevor er seine Mitstreiter für einen weiteren Auftritt auf die Bühne rief.

    „Echt krass" ging es weiter – so lautet der Titel eines Buches, das die Schriftstellerin Petra Fietzek mit Schülerinnen und Schülern des St.-Pius-Gymnasiums im Coppenrath Verlag herausgegeben hat. Darin finden sich Texte, in denen sich die Jugendlichen während eines Literaturkurses mit dem Thema „Gott und die Welt" auseinander gesetzt hatten. „Es war ein gutes Gefühl, einfach seine Gedanken in Wort zu fassen und auf diesem Weg mit anderen zu teilen", freute sich Timo, der mit Dorit und Clara Auszüge vortrug, über das Buch.

    Zum Ende der Präsentation forderten die „Joyfulsingers" das Publikum, das trotz des Regens vor der Bühne ausgeharrt und aufmerksam die Gesprächsrunden verfolgt hatte, zum Mitsingen auf. Denn gemeinsam Musik zu machen, macht Spaß, egal ob Gospels oder Sambarhythmen.

     

    Text u. Foto:
    Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
    14.05.2018


Abend der Begegnung - Regionen Borken und Coesfeld präsentierten sich am Prinzipalmarkt
  • Spielte auf der Westmünsterlandbühne mitreißende Afro-Brasilianische Rhythmen: die Sambagruppe "Banda Tugurugudung" der Musikschule Borken.

    Wenn der Duft der Lüdinghauser Dinkelkruste Münsters gutes Stube füllt
    Regionen Borken und Coesfeld präsentierten am Prinzipalmarkt

    „Über sieben Brücken musst du gehen" – die Arme vieler Zuschauer wiegen sich im Rhythmus, etliche singen inbrünstig mit. Kaum ist die offizielle Eröffnung des Katholikentags vorbei, hat die „ABW-Band" der Bewohner von Haus Hall schon ihr Publikum an der Bühne des Westmünsterlands vor der Lambertikirche restlos verzaubert. „Hier ist ja richtig was los", staunt Dietmar Hahn aus Rösrath, „und die Stadt bietet einfach eine tolle Kulisse".

    Stimmt. Die Kreisdekanate Borken und Coesfeld haben sich in Münsters Wohnzimmer am Prinzipalmarkt ausgebreitet. Es duftet nach frisch gebackenem Brot. Die verlockend riechenden Laibe kommen aus einem mobilen Holzofen. Und sind etwas ganz besonderes, „aus Dinkel, der direkt hinter der Burg Vischering gewachsen ist – und mit Buttermilch im Vorteig", stellt Bäcker Jörg Terjung aus Lüdinghausen heraus. Gerne lässt er die Gäste probieren – und seine Brotlaibe gehen weg wie warme Semmeln. Echt lecker halt.

    Auf der Bühne ist inzwischen Moderator Daniel Krawinkel am Mikro. „Pausen", sagt er und baut Spannung auf, um verschmitzt fortzufahren: „überbrückt man im Münsterland gerne mit Alkohol". Munter talkt er mit Vertretern zweier münsterländischer Brennereien, bis diese es sich nicht nehmen lassen, ihm je ein edles Erzeugnis einzuschenken. „Köstlich", lobt er und verweist das Publikum an die passenden Stände: „Sie sind hier im Münsterland, da gehört Korn dazu!"

    Von dort kommt Ulrike Wißmann, die in Altenberge zuhause ist. In der Hand hält sie ein Weinglas mit roséfarbigem Inhalt. „Sehr lecker, dieser Münsterländer Aperitif", meint sie. Schön sei es, alle paar Meter nette Leute wieder zu treffen, ein bisschen zu reden und dann weiter zu gehen. Für sie hat der Abend auch was von einem Familientreffen.

    Für den Vizeweltmeister im Grillen, Robert Meyer aus Epe, ist es eine Ehre, als Vertreter der Region die Katholikentagsbesucher mit versorgen zu dürfen. Als typisch westmünsterländisches Gericht gibt es bei ihm Kalbstafelspitz, außerdem, weil es aktuell ist, Pulled Pork und – „Ganz klassisch: Chateaubriand im Darm, sprich Bratwurst". Auch dort duftet es köstlich, die Schlangen an dem Stand mit Fleisch von Tieren mit artgerechter Haltung sind lang, viele Besucher genießen seine Erzeugnisse.

    Ein Ehepaar aus dem Siebengebirge brauchte nicht anzustehen. „Wir sind schon satt, unsere Gastfamilie in Sendenhorst hat uns liebevoll und reichlich versorgt", freut sich Gisela Faßbender. Super nett und zuvorkommend seien die, von westfälischer Sturheit keine Spur. Das bestätigt auch ihr Mann Michael. Nach einer Fahrradpanne habe ihm eine örtliche Fahrradwerkstatt freundlich und schnell geholfen.

    Unterdessen bewegt sich eine junge Frau rhythmisch und geschmeidig mit ihrem ganzen Körper. Die Musik, die sie dazu inspiriert, kommt von der „Banda Tugurugudung" aus Borken, einer Trommelgruppe der Musikschule. An Samba-Klängen kann sie nicht vorbei gehen, gesteht Theresa Roth aus Dresden. Sie lobt die große Spannbreite der Bühnenprogamme bei diesem Abend der Begegnung.

    Wie um dies zu bestätigen, spielt kurz darauf auf der Westmünsterlandbühne der Handglockenchor aus Gescher. Beinahe meditativ schwingen die Metallklangkörper, sphärische Klänge bringen das Publikum in einen Chillout-Modus. Gerd Wendt aus Wiesbaden jedenfalls ist kaum ansprechbar. Aber dann erzählt er doch noch, es sei eine faszinierende Musik, der Abend sei sehr abwechslungsreich – und das Wetter echt traumhaft.

    Positiv angetan ist am Ende auch Kreisdechant Christoph Rensing aus Borken. „Münster und die Regionen Coesfeld und Borken zeigten sich hier von ihrer gastfreundlichen und offenen Seite", dieser Abend der Begegnung habe das Miteinander, den Austausch und auch das Kennenlernen gefördert. „Damit sind wir genau beim Thema Suche Frieden", bilanziert Rensing.

    Johannes Arntz, Kreisdechant aus Coesfeld, freut sich ebenfalls. „Super viele froh gestimmte Leute, ganz unterschiedliche und nette Gespräche, dazu die Programme, die unsere Regionen auch kulinarisch widerspiegeln – Sehr schön." Mit einem gemeinsamen Abschlussgebet lassen die beiden Geistlichen den Abend der Begegnung mit dem Westmünsterland ausklingen.

    Foto:
    Bischöfliche Pressestelle / Martin Wißmann
    14.05.2018


"Demokraten für den Frieden" - Ausstellung in der Halle Münsterland
  • Fotograf Felix Hüsch-Walligura, Dezernent Detlef Schütt, Kulturreferentin Swenja Janning (beide Kreis Coesfeld), Kreisdekanats-Geschäftsführerin Stephanie Krahnenfeld, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr mit den technisch versierten Kreismitarbeitern Lukas Bertels und Stephan Meinke (v.l.n.r.)

    „Demokraten für den Frieden“
    Ausstellung beim Katholikentag in der Halle Münsterland

     „Demokraten für den Frieden“ – unter diesem Titel haben die kreisangehörigen Städte und Gemeinden zusammen mit dem Kreis Coesfeld im Spätsommer 2017 zu einer gemeinsamen Plakataktion eingeladen. Über 100 Menschen ließen sich von Felix Hüsch-Walligura mit einem für sie bedeutsamen Zitat professionell ablichten; damit setzten sie ein öffentliches Zeichen für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und für den Frieden. Anlässlich des diesjährigen Katholikentages in Münster, der heute (09. Mai 2018) begonnen hat, wird eine Auswahl der Porträts im Foyer des Congress Centrums (1. Obergeschoss) in der Halle Münsterland gezeigt – am Donnerstag, Freitag und Samstag, jeweils von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Kooperationspartner ist dabei das Kreisdekanat Coesfeld. 

    Zum Ausstellungsaufbau trafen sich Kreisdekanats-Geschäftsführerin Stephanie Krahnenfeld, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Dezernent Detlef Schütt (Kreis Coesfeld), Fotograf Felix Hüsch-Walligura und Kulturreferentin Swenja Janning (Kreis Coesfeld) mit den technisch versierten Kreismitarbeitern Lukas Bertels und Stephan Meinke am heutigen Mittwochnachmittag (09. Mai 2018) in der Halle.

    Zeitgleich werden die Bilder auch noch einmal im öffentlichen Raum der Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld gezeigt, wo sie schon einmal ab Oktober 2017 zu sehen waren – auf überdimensionalen Bannern und großformatigen Plakaten. Eng begleitet wird das Projekt durch das Katholische Kreisdekanat Coesfeld und durch die Evangelischen Kirchengemeinden im Kreis. Denn, um es mit den Worten von Pfarrer Thorsten Melchert aus Olfen zu sagen: „Die Geschichte lehrt uns das Wertvolle der Demokratie. In ihr können Menschen in größerer Gleichheit, in Freiheit und Frieden leben. Ein wichtiger Angelpunkt für diese ist die Anbindung der Menschen an die Religion: Vor Gott als Schöpfer des Lebens sind alle Menschen gleich.“

    Die Besucherinnen und Besucher haben in der Halle die Möglichkeit, sich an den drei Tagen von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr professionell mit einem Zitat aus der Bibel oder einem anderen Spruch ihrer Wahl fotografieren zu lassen. Damit werden sie selbst zu einem „Demokraten für den Frieden“ und tragen die Botschaft weiter.

     

    Foto: Kreis Coesfeld
    16.05.2018


Kollegs gestalten Installation beim Katholikentag in der Hildegardisschule
  • Das Vorbereitungsteam zeigte sich bei einem Ortstermin erfreut über das bisherige große Interesse an der Friedensbrief-Aktion (von links): Johannes Gröger, Berufskolleg St. Michael Ahlen, Anna Kohlmann, August-Vetter-Berufskolleg Bocholt, Annika Gedig, Hildegardisschule Münster, Siegfried Löckener, August-Vetter-Berufskolleg Bocholt, und Klaudia Dederichs, Liebfrauenschule Coesfeld.

    1500 Friedensbriefe von jungen Menschen
    Kollegs gestalten Installation beim Katholikentag in der Hildegardisschule

    Sie sind beeindruckende Zeugnisse und Dokumente der tiefen Sehnsucht heutiger Menschen nach Frieden. Sie zeigen, wie wichtig es ist, gerade in einer Zeit des brüchigen Friedens den täglichen Einsatz für den Frieden zu wagen. Annähernd 1500 Friedensbriefe wurden von Studierenden und Schülern der acht bischöflichen Berufskollegs im Zugehen auf den Katholikentag persönlich geschrieben und künstlerisch gestaltet. Adressiert an Gott, an Politiker, an den Papst oder an die Gesellschaft enthalten die freiwillig verfassten Friedensbriefe einen gemeinsamen Appell: sich nicht mit der friedlosen Welt abzufinden, sondern sich für den Frieden stark zu machen und als friedensstiftende Menschen zu wirken.

    Das überaus große Interesse der Studierenden und Schüler in den vergangenen Monaten an dieser Aktion hat die Initiatoren, die jeweiligen Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger an den Berufskollegs, auch selber beeindruckt. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund entstand schon früh die Idee, nach Abschluss der Friedensbrief-Aktion, das Ergebnis einer noch breiteren Öffentlichkeit zugängig zu machen.

    In der Hildegardisschule in Münster sind die Briefe, nachdem sie in den Schulen und auch in den benachbarten Kirchengemeinden bereits gezeigt worden sind, auf dem Katholikentag als Installation zu sehen. Zwischen „Himmel und Erde" frei im Raum hängend, sollen sie die Betrachter dazu animieren, sich selber Gedanken zum Frieden zu machen und einen eigenen Friedensbrief zu schreiben. In einer eigens dafür zur Verfügung stehenden „Schreibwerkstatt" wird dazu Raum und Zeit sein.

    Möglich ist dies am Donnerstag (10. Mai) von 12 Uhr bis 18 Uhr im zweiten Obergeschoss der Hildegardisschule sowie am Freitag und Samstag (11. und 12. Mai) von 11 Uhr bis 18 Uhr.

    An der Friedensbrief-Initiative zum Katholikentag beteiligen sich die Josef-Pieper-Schule Rheine, die Liebfrauenschule Coesfeld, die Hildegardisschule Münster, das Berufskolleg St. Michael Ahlen, das Berufskolleg Placidahaus Xanten, das August-Vetter-Berufskolleg Bocholt, die Alexandrine-Hegemann-Schule in Recklinghausen und die Liebfrauenschule Geldern.

     

    Foto:
    Berufskolleg St. Michael/privat
    07.05.2018 


Studierende der Liebfrauenschule Coesfeld engagieren sich beim Katholikentag in der Kinderbetreuung
  • 23 Studierende der Liebfrauenschule Coesfeld engagieren sich beim Katholikentag ehrenamtlich in der Kinderbetreuung.

    Mit Handpuppen und Bällchenbad zum Katholikentag
    Studierende der Liebfrauenschule engagieren sich in der Kinderbetreuung

    Mit zahlreichen Materialien im Gepäck machen sich am Donnerstag, 10. Mai, angehende Erzieherinnen und Erzieher der Liebfrauenschule Coesfeld auf den Weg nach Münster. Insgesamt haben sich 23 Studierende des bischöflichen Berufskollegs gemeldet, um sich während des Katholikentags in der Kinderbetreuung zu engagieren. Drei Tage werden sie sich um den Nachwuchs kümmern, damit die Eltern in Ruhe eine Veranstaltung besuchen können.

    Zur Vorbereitung haben sie sich in der Schule mit unterschiedlichen pädagogischen Handlungskonzepten auseinandergesetzt. „Aber wir wissen nicht, was uns erwartet. Das wird ein großes Überraschungspaket. Deshalb wollen wir offen mit der Situation umgehen", ist Jasmin Fischer schon ganz gespannt. Die 32-Jährige ist Lehrerin am Berufskolleg und leitet die Gruppe. Jeden Tag werden bis zu acht Studierende im bischöflichen Priesterseminar Borromaeum mitten in der Innenstadt Kinder im Alter von zwei bis neun Jahren für maximal zwei Stunden betreuen. „Wir werden für die unterschiedlichen Altersgruppen entsprechendes Material vorhalten: von Knete über Wolle, vom Bällchenbad über Bauklötze und Gesellschaftsspiele bis hin zu Handpuppen und einer Buttonmaschine. Das wird eine große Herausforderung für unsere Studierenden", informiert Fischer.

    Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher haben das erste Jahr ihrer schulischen Ausbildung fast hinter sich. „Praktische Erfahrungen haben sie schon während eines Praktikums gesammelt", sagt Fischer, die von ihrem Kollegen Frank Rütter während der drei Tage begleitet wird. Sie freut sich darüber, dass sich so viele Studierende der Unterstufe sofort bereit erklärt hätten, sich zu engagieren. „Ich bin begeistert, mit wieviel Enthusiasmus unsere angehenden Erzieherinnen und Erzieher bei der Sache sind. Sie profitieren von dem Angebot ebenso wie die Eltern, die ihre Kinder gut betreut wissen", ist sie von dem Konzept überzeugt.

    Die Kinderbetreuung ist eine Kooperation des Katholikentags mit dem Bistum Münster. An insgesamt acht Standorten in der Stadt engagieren sich Studierende verschiedener bischöflicher Berufskollegs und Fachschulen vom 10. bis zum 12. Mai. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

    Mehr Informationen gibt es unter www.katholikentag.de .

    Text u. Foto:
    Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
    02.05.2018


Sechs Chöre aus Coesfeld proben Franziskus-Messe für den Katholikentag
  • Einen besonderen Probenabend mit dem Komponisten Klaus Wallrath erlebten knapp 180 Sängerinnen und Sänger unterschiedlicher Chöre der Pfarrei St. Lamberti Coesfeld.

    Eine launige Probe mit dem Komponisten
    Sechs Chöre aus Coesfeld proben Franziskus-Messe für den Katholikentag

    Coesfeld (pbm/mek). Der Saal des Kolpinghauses ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Gespannt warten die knapp 180 Sängerinnen und Sänger auf einen besonderen Gast. Denn an diesem Abend wird Klaus Wallrath an ihrer Probe teilnehmen. Der Kirchenmusiker aus Düsseldorf-Gerresheim hat die Franziskus-Messe komponiert, die der Jakobichor, der Lambertichor, der Kirchenchor Maria Frieden, der Sandwichchor, die Lamberteenies und der Jugendchor St. Johannes Lette gemeinsam mit den Ludgeri-Bläsern aus Münster während des Katholikentags in Münster am Donnerstag, 10. Mai, um 18.30 Uhr in der St.-Joseph-Kirche im Gottesdienst singen werden. Vorbereitet wird die Eucharistiefeier vom Liturgiekreis St. Lamberti. Die musikalische Leitung hat Kathrin Borda, Kinder- und Jugendkantorin der Pfarrei St. Lamberti. Unterstützung erhält sie von den Chorleitern Maximilian Kramer und Reinhard Mensing.

    Wallrath, der seit mehr als 30 Jahren in Gerresheim an der Basilika St. Margareta tätig ist, leitet selbst mehrere Chöre und Ensembles. Dazu gehört beispielsweise eine Singschule, der 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 18 Jahren angehören. „Neben dieser Arbeit habe ich auch immer gern selbst etwas geschrieben. Das hat sich in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt, da ich öfter angefragt wurde", erzählt der 58-Jährige. So auch für die Franziskus-Messe, die er 2012 – also noch vor Papst Franziskus – im Auftrag für die Chöre der Kreisdekanate Gummersbach und Altenkirchen geschrieben hat. „Bei der Uraufführung waren 700 Sängerinnen und Sänger beteiligt", berichtet er. Ziel der Franziskus-Messe sei es, den heiligen Franziskus den Menschen näher zu bringen. So lautet der Untertitel der Messe auch: „Gott im Anderen begegnen".

    Wallrath schreibt seine Stücke aus der Praxis für die Praxis. Ihm war es bei der Messe ein Anliegen, etwas zu schaffen, was Generationen miteinander singen können. So ist bei den meisten der neun Sätze nicht nur ein gemischter Erwachsenen-, sondern ebenso ein Kinderchor vorgesehen, der mal gemeinsam mit dem großen Chor singt, mal eigene Partien zu übernehmen hat. Musikalisch hat Wallrath Pop- und Jazzmusik in seine Komposition eingebracht wie auch Einflüsse des Neuen geistlichen Liedes.

    Nach der Einführung ging es dann ans Werk. Und dabei wurde schnell deutlich, dass Wallrath ein Mann der Praxis ist und über viele Jahre Chorleitererfahrung verfügt. Schnell ließen sich die Sängerinnen und Sänger auf seine angenehme Art ein, gemeinsam an manchen Passagen zu feilen. „Lassen Sie das Licht wie eine Sonne aufgehen", gab er den Anwesenden Tipps, die Musik zu gestalten, die mal hymnisch, mal festlich, mal glockig sein sollte. Am Ende waren sich der Komponist sowie die Sängerinnen und Sänger einig: Diese Probe hatte nicht nur Freude gemacht, sie hat die Chöre auch ein großes Stück auf ihrem Weg zur Aufführung vorangebracht.

    Einen musikalischen Vorgeschmack gibt es am Samstag, 5. Mai, um 17.30 Uhr in der St.-Jakobi-Kirche. Alle Interessierten sind zu einem offenen Singen eingeladen, bei dem die Passagen, die mitgesungen werden können, vorgestellt und einstudiert werden. Am Sonntag, 1. Juli, ist die Franziskus-Messe dann noch einmal im Hochamt um 10 Uhr in der St.-Lamberti-Kirche zu hören.

    Text u. Foto:
    Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
    28.03.2018


Bischöfliche Marienschule Dülmen nimmt den Frieden in den Blick
  • Alle Schülerinnen und Schüler der bischöflichen Marienschule haben sich im Vorfeld des Katholikentages mit dem Thema Frieden beschäftigt und Friedenstauben gestaltet.

    565 Friedenstauben schweben durch die Aula
    Bischöfliche Marienschule Dülmen nimmt den Frieden in den Blick

    Schulseelsorgerin Dr. Melanie Kolm schaut sich die 565 Friedenstauben an, die in den Fenstern der Schulaula der bischöflichen Marienschule in Dülmen hängen. Einige sind bunt bemalt, auf anderen ist nur etwas geschrieben, wieder andere ziert ein Peace-Symbol oder das Wort Frieden. So unterschiedlich die Schülerinnen und Schüler der Realschule sind, so unterschiedlich haben sie auch ihre Friedenstauben gestaltet.

    Jede Klasse hatte Kolm in der Fastenzeit zu einem 30-minütigen Impuls eingeladen. „Ich habe mit den Schülerinnen und Schülern von der fünften bis zur zehnten Klasse über das Thema des Katholikentages ‚Suche Frieden‘ gesprochen und sie gefragt, was für sie Frieden bedeutet", berichtet Kolm. Ihre Gedanken konnten die Kinder und Jugendlichen auf die Papiertauben schreiben oder sie bunt gestalten. „Ich habe einen Regenbogen auf meine Taube gemalt. Sie ist ein Zeichen des Friedens", erklärt ein Zehntklässler und erinnert sich an die Geschichte der Arche Noah, die Kolm am Aschermittwoch im Schulgottesdienst vorgetragen hatte. „Ich wünsche mir, dass es allen Menschen auf der Welt gut geht", fügt eine Mitschülerin hinzu. Einigen ist der Frieden in ihrem privaten Umfeld wichtig, andere schauen auf die ganze Welt. „Schon eine kleine Geste des Friedens kann etwas in Bewegung setzen", hält Kolm fest. Botschaften vom Frieden seien eigentlich simpel, aber schwierig umzusetzen. Ihr ist es ein Anliegen, den Schülerinnen und Schülern Inspirationen aus der Bibel zu geben. So wie aus der Erzählung über Noah oder aus der Bergpredigt.

    Das Thema Frieden beschäftigt die Schulgemeinschaft nicht erst seit der Fastenzeit. „Wir möchten die Schüler mit auf den Weg in Richtung Katholikentag zu nehmen", sagt die Schulseelsorgerin. So sind in der letzten Monaten beispielsweise 20 Friedensverträge entstanden, die während der Großveranstaltung in Münster in einer Ausstellung ihren Platz finden werden. Zudem ist die Schule mit zwei Programmpunkten in Münster vertreten. Eine Gruppe aus Lehrern und Schülern plant auf dem Katholikentag einen „Escape Room". „Die Schüler haben selbst Rätsel entwickelt. Im Moment bauen wir die Kulissen", verrät Lehrer Henning Wobben den aktuellen Stand der Dinge. Unter dem Titel „Alles steht Kopf" bietet die Schule zudem ein Labyrinth des Glaubens in Münster an.

    Der Höhepunkt für die Schülerinnen und Schüler der Marienschule ist sicherlich, wenn sich die gesamte Schulgemeinschaft mit Bussen am Freitag, 11. Mai, auf den Weg nach Münster macht, um mit vielen anderen Menschen zusammen den Frieden zu suchen.

    Text u. Foto:
    Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
    23.03.2018


Abend der Begegnung am 09.05.2018 von 18:45 bis 22:00 Uhr
  • Abend der Begegnung - 09.05.2018, 18:45 Uhr bis 22:00 Uhr

    Die Kreisdekanate haben die Möglichkeit sich im Rahmen des Katholikentags vorzustellen und mitzuwirken. Das Kreisdekanat Coesfeld wird sich zusammen mit dem Kreisdekanat Borken am 09.05.2018 in der Zeit von 18:45 Uhr bis 22:00 Uhr mit kulinarischen und kulturellen Besonderheiten aus der Region auf dem Lambertikirchplatz und auf Teilen des Prinzipalmarktes präsentieren. Mitwirken werden u.a. die Konditorei Telgmann aus Werne, das Brauhaus aus Coesfeld, das Café Terjung aus Lüdinghausen, der Handglockenchor aus Gescher, die Bewohnerband aus Haus Hall sowie der Blasmusikverein aus Nottuln. Daneben wird uns der Foodtruck der Fa. Damhus aus Rosendahl mit Köstlichkeiten unterstützen.

    Merken Sie sich diesen Termin vor und seien Sie am 09.05.2018 unsere Gäste!!!


Bistumspräsentation am 10.05.2018 - Das Kreisdekanat Coesfeld stellt sich vor ...
  • Bistumspräsentation am 10.05.2018

    Im Rahmen der Bistumspräsentation werden die Regionen des Bistums vorgestellt um damit die Vielfältigkeit unseres Bistums zum Ausdruck zu bringen. Am Donnerstag, 10.05.2018 wird das Kreisdekanat Coesfeld Besonderheiten aus der Region im Rahmen einer Bühnenpräsentation vorstellen. Moderator Andreas Kramer wird von 11:30 bis 13:00 Uhr durch das Programm unter dem Motto „Wo die Wildpferde grasen … Mitten im Bistum Münster" führen. Viele wissen es vielleicht nicht, aber der geografische Mittelpunkt des NRW-Teils unseres Bistums liegt in unserem Kreisdekanat zwischen Lette und Merfeld; daneben sind natürlich die Dülmener Wildpferde vielen – auch über die Grenzen hinaus – ein Begriff.

    Wir können einige interessante Gäste begrüßen, u. a. Herrn Weihbischof em. Dieter Geerlings, Kreisdechant Johannes Arntz, die Landräte der Kreise Coesfeld und Unna Dr. Christian Schulze Pellengahr und Michael Makiolla.

    Musikalisch werden wir unterstützt von den Joyful Singers aus Coesfeld und von „La Mariposa", dem inklusiven Sambazug aus Nordkirchen.

    Außerdem werden Vertreter des Caritasverbandes Coesfeld, der Vestischen Caritaskliniken und der Kinderheilstätte vor Ort sein.

    Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Coesfeld werden das Buch - „Echt krass" – Gedanken junger Menschen über Gott und die Welt – vorstellen. Das Buch wurde von Petra Fietzek zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Pius-Gymnasiums in Coesfeld geschrieben.

    Unser Programm wird mit einem gemeinsamen Singen ausklingen.

    03/2018


Tour de Münster am 11.05.2018 - eine Fahrradrundfahrt zu Orten klimafreundlicher Mobilität
  • Tour de Münster am 11.05.2018 – eine Fahrradrundfahrt zu Orten klimafreundlicher Mobilität

    Die „Tour de Münster" findet anlässlich des Katholikentages in Münster am Freitag, 11. Mai 2018 zwischen 10:00 und 18:15 Uhr statt.


    Start- und Zielpunkt ist die Radstation Münster, Hauptbahnhof, Berliner Platz 27a.

    Gefahren wird je in zwei Gruppen à 15 Personen gegenläufig zu drei unterschiedlichen Startzeiten.

    Gruppen 1 und 2: 10:00 – 14.15 Uhr

    Gruppen 3 und 4: 12:00 – 16:15 Uhr

    Gruppen 5 und 6: 14:00 – 18:15 Uhr

    Die Gruppen werden begleitet durch Ortskundige. Fahrräder werden gestellt. Kosten entstehen keine!

    Teilnehmen können Männer und Frauen, Jung und Alt, die sich zum Katholikentag angemeldet haben und über einen gültigen Teilnehmerausweis verfügen.

    Die Fahrradfreundlichkeit Münsters ist sprichwörtlich. Entdecken Sie mit uns interessante Mobilitätsstandpunkte der Stadt und „erfahren" sie mehr, was es heißt klimafreundliche, flexible und dennoch individuelle Mobilitätssysteme zu entwickeln.

    Ob Klimafreundlichkeit gelingt, entscheidet sich letztendlich vor Ort, ganz individuell, in der Bereitschaft, seinen Lebensstil, und damit auch sein eigenes Mobilitätsverhalten zu verändern.

    Wie das gehen kann, wird an Hand von Beispielen auf dieser Tour gezeigt.

    Weitere Informationen, auch zur Anmeldung finden Sie im Flyer.


Bezuschussung der Anfahrt zum Katholikentag
  • Bezuschussung der Anfahrt zum Katholikentag

    Um die Anfahrt zum Katholikentag zu erleichtern, die teilweise über den ÖPNV nur schwer möglich ist, wird das Bistum jeden Bus, der aus den Pfarreien, Dekanaten oder Kreisdekanaten unseres Bistums zum Katholikentag nach Münster fährt, zur Hälfte bezuschussen. Für die Vorgehensweise bitten wir folgendes zu beachten:

    Die Busse sind – egal in welcher Größe – bei einem offiziellen Busunternehmen zu bestellen.

    Ganz entscheidend ist, dass alle nach Münster fahrenden Busse in der Geschäftsstelle des Katholikentags, per Mail an anreise@katholikentag.de , anzumelden sind. Nur dann besteht die Möglichkeit, den Bus in Münster zu parken.

    Die Rechnung für die Busse ist zunächst in Vorleistung von dem Auftraggeber zu begleichen und nach dem Katholikentag in Kopie mit einem eigenen Formular im Katholikentagsbüro einzureichen.

    Das Formular steht zum Download auf der Homepage www.vorbereitung-katholikentag2018.de/ideen-materialpool  bereit.

    Herzliche Einladung von diesem Angebot des Bistums Gebrauch zu machen!

    03/2018


Kommunionhelfer und Kollektanten gesucht
  • Kommunionhelferdienst auf dem Katholikentag

    Weiterhin suchen wir dringend Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer sowie Kollektanten für die beiden Großgottesdienste am Christi-Himmelfahrts-Tag, dem 10. Mai 2018, und am Sonntag, dem 13. Mai 2018, um 10.00 Uhr. Wir bitten Sie, die Kommunionhelferinnen und -helfer in Ihren Pfarreien darauf aufmerksam zu machen. Auch dazu erbitten wir herzlich Rückmeldungen an Frau Blesenkemper, katholikentag@bistum-muenster.de  oder telefonisch unter 0251 495-1131.

    03/2018


Informationen zum Pfarreiticket
  • Pfarreiticket

    Die Pfarreien im Bistum Münster haben die Möglichkeit, für nur 20 Euro (statt 28 Euro) pro Karte, Tageskarten für ihre Pfarreimitglieder zu kaufen. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im Gebiet des Westfalentarifs ist in den Karten eingeschlossen.

    Das Angebot will Pfarreien die Planung von gemeinsamen Fahrten zum Katholikentag erleichtern. Die Pfarreimitglieder können aber auch unabhängig voneinander den Katholikentag besuchen: Die Tageskarten sind an jedem Tag gültig, also am Donnerstag, Freitag oder Samstag. Für Mittwoch (Abend der Begegnung) und Sonntag (Abschlussgottesdienst) wird kein Ticket benötigt.

    Für das Pfarreiticket weisen wir nochmals darauf hin, dass der Verkauf bis zum Katholikentag möglich ist. Für Vorbestellungen der Karten in der Geschäftsstelle des Katholikentags sollten Sie nur den Postweg beachten.

    Hinweise zum Ticket und das Bestellformular finden Sie in den folgenden Downloads:

    Infoschreiben Pfarreiangebot

    Bestellformular für Pfarreien

    03/2018


Wallfahrt nach Telgte am Samstag, 12.05.2018
  • Wallfahrt zum Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter nach Telgte

    Beim Katholikentag wird das Bistum Münster neben der Kinderbetreuung auch einen spirituellen Schwerpunkt setzen. Unter dem Motto „Lenke unsere Schritte auf den Weg des Friedens“ wird es am Samstag, den 12. Mai eine Wallfahrt nach Telgte geben.

    Los auf die rund 12 Kilometer lange Pilgerstrecke geht es von Münster um 9 Uhr unter der geistlichen Leitung von Pfarrer Hans-Werner Dierkes. Nach Ankunft in Telgte lädt das Bistum die Wallfahrer zu einem Mittagsimbiss auf den Emswiesen ein. Um 14 Uhr wird Bischof Felix eine Pilgermesse in Telgte feiern, anschließend werden die TeilnehmerInnen zurückgebracht und gegen 16.30 Uhr wieder in Münster sein. 

    Bitte melden Sie sich zur besseren Planung unter folgender Mailadresse bis zum 15.4.2018 an:

    wallfahrt@katholikentag.de

    Wer am Samstagmorgen spontan mitpilgern möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.

    Eine Fahrradteilnahme ist nicht möglich!

    Das Gnadenbild der Schmerzhaften Maria von Telgte zählt zu den ältesten Darstellungen dieses Bildtyps. Dargestellt ist der Augenblick, in dem der Leichnam Christi vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter Maria gelegt ist. Dem um 1370 entstandenen Gnadenbild sind im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Wunder zugeschrieben worden. Papst Johannes Paul II. bezeichnete bei seinem Besuch in Münster die Wallfahrtsstadt Telgte als „das religiöse Herz des Münsterlandes“.

    Herzliche Einladung zum mitpilgern, ob zu Fuß oder mit dem Bus!

    14.02.2018


Zweite Infotour zum Katholikentag in Senden / Anmeldungen jetzt möglich
  • Gemeinsam laden sie zum Katholikentag ein: (von links) Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Gerhard Schmitz (Vorsitzender Kreiskomitee), Notburga Heveling (Vorsitzende des Diözesan-komitees), Christian Meyer (Katholikentagsbüro), Jürgen Tausgraf (Diözesankomitee), Leona Blesenkemper (Katholikentagsbüro), Kreisdechant Johannes Arntz und Stephanie Krahnenfeld (Geschäftsführerin Kreisdekanat Coesfeld).

    Großereignis wird immer konkreter
    Zweite Infotour zum Katholikentag in Senden / Anmeldungen jetzt möglich

    Was kostet ein Ticket für den Katholikentag? Welche Veranstaltungen gibt es? Wo muss man sich melden, wenn man als Gastgeber oder Helfer aktiv sein möchte? Auf diese und viele weitere Fragen hatte Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Antworten. Der Beauftragte des Bistums Münster für den Katholikentag war gemeinsam mit Christian Meyer und Leona Blesenkemper vom Katholikentagsteam des Bistums sowie Notburga Heveling und Jürgen Tausgraf vom Diözesankomitees der Katholiken wieder unterwegs, um Interessierte im Kreisdekanat Coesfeld zu informieren. Winterkamp stellte im Pfarrheim St. Laurentius in Senden einige Fotos der aktuellen Kampagne zum Katholikentagsmotto „Suche Frieden" vor, die bald bundesweit für die Veranstaltung werben wird. „Erstmalig sind die aktuellen und provokanten Fotos, die auch Fragen hinterlassen, nicht gestellt. Es handelt sich um Pressefotos, die unterschiedliche Facetten des Mottos thematisieren", machte er auf die Einmaligkeit der Plakate aufmerksam.

    Zum Katholikentag, der vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfindet, sind bereits Anmeldungen im Internet (www.katholikentag.de), telefonisch (0251/70377300) oder auch persönlich in der Geschäftsstelle des Katholikentags am Breul möglich. Eine Vielzahl unterschiedlicher Tickets stehen dafür zur Verfügung. Es gibt Dauer-, Familien-, Schüler-, Senioren-, Abend- und Tageskarten. Wer sich bis zum 15. März anmelde, erhalte einen Frühbucherrabatt. Eine Neuerung sei das Pfarreiticket. „Da Münster aus dem Kreisdekanat Coesfeld gut zu erreichen ist, haben wir ein Tagesticket für Teilnehmer zum Preis von 20 Euro entwickelt", informierte er. Diese Karten könnten über die Pfarrbüros erworben werden und enthielten – wie alle anderen Tickets auch – die Berechtigung, den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. „Das empfehlen wir allen, die zum Katholikentag kommen werden. Lassen Sie ihr Auto zu Hause und nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel", rief er die Interessierten auf. Die meisten Veranstaltungsorte befänden sich in der Innenstadt und seien fußläufig gut zu erreichen.

    Ebenso warb Winterkamp, sich als private Gastgeber oder Helfer zu melden. „4000 Privatquartiere werden gebraucht", machte er den Bedarf deutlich. Ebenso würden 2000 Helferinnen und Helfer vom Dolmetscher bis zum Gabelstaplerfahrer gesucht. „Katholisch muss man dafür nicht sein. Aber was Sie mitbringen sollten, ist Menschenfreundlichkeit und Flexibilität. Sie verpflichten sich, an den fünf Tagen zwischen sechs und acht Stunden zu arbeiten", erklärte er. „Dafür erhalten Sie einen ganz anderen Einblick in den Ablauf des Katholikentages", ergänzte Heveling.

    Auf eine weitere Neuerung machte Winterkamp ebenso aufmerksam. „Studierende unserer Be-rufskollegs werden an unterschiedlichen Orten eine Kinderbetreuung für den Nachwuchs ab drei Jahren anbieten. Damit ist Münster der kinderfreundlichste Katholikentag seit 1848", sagte der Domkapitular. Das komplette Programm werde voraussichtlich im März auf der Internetseite des Katholikentags veröffentlicht und im April gedruckt vorliegen. „Zudem wird es eine kostenlose Katholikentags-App geben, die einen Überblick über die verschiedenen Veranstaltungen gibt", informierte er.

    Inhaltlich verwies Winterkamp besonders auf den „Abend der Begegnung" zum Auftakt, an dem sich in Münster die Regionen kulturell und kulinarisch vorstellen würden. „Wir erwarten an diesem Abend rund 30.000 Menschen", sagte er. Ebenso warb er für die Fußwallfahrt von Münster nach Telgte, die am Samstag angeboten werde.

    Zahlreiche weitere Informationen sowie Materialien finden sich auf der Internetseite www.vorbereitung-katholikentag2018.de.

    Text u. Foto: Michaele Kiepe/Bischöfliche Pressestelle 

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    9/2017

    Jetzt wird rückwärts gezählt: Der Countdown zum Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster läuft. Bereits im vergangenen Jahr beantworteten die Verantwortlichen des Katholikentagsbüros des Bistums Münster den Interessierten aus dem Kreisdekanat Coesfeld bei einem Informationstreffen erste Fragen zum Programm und zur Teilnahme.

    Am Donnerstag, 5. Oktober, um 19 Uhr möchten Notburga Heveling vom Diözesankomitee der Katholiken, Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Diözesanbeauftragter für den Katholikentag sowie Koordinator Christian Meyer über den aktuellen Stand der Dinge informieren. „Im vergangenen Jahr haben wir bei unserer ersten Tour über Grundlegendes informiert. Jetzt machen wir es ganz konkret", verspricht Winterkamp. Im Pfarrheim St. Laurentius in Senden werden Fragen rund um den Katholikentag sowie nach Veranstaltungsorten, Übernachtungs- und Anmeldemöglichkeiten thematisiert. Im Anschluss an diesen Teil des Abends findet die Kreisdekanatsversammlung statt.

    Alle Interessierten sind am 5. Oktober in das Pfarrheim St. Laurentius in Senden, Laurentiusplatz 1, eingeladen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.vorbereitung-katholikentag2018.de.

    Text und Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle


Informationsveranstaltung zum Katholikentag am 21.09.2016
  • „Alle können sich beteiligen“
    110 Interessierte informierten sich über den Katholikentag 2018 in Münster

    Wie geht Katholikentag? Was wird stattfinden? Wer kann mitmachen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen hatte am Mittwochabend, 21. September, die fünfköpfige Delegation aus Münster im Gepäck. Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Notburga Heveling und Jürgen Tausgraf vom Diözesankomitee der Katholiken sowie Christian Meyer und Leona Blesenkemper vom münsterschen Katholikentagsbüro informierten die 110 Interessierten, die aus dem Kreisdekanat Coesfeld in die Familienbildungsstätte nach Coesfeld gekommen waren.
    „Suche Frieden“ – unter diesem Leitwort findet der 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster statt. „Das Motto bietet vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten. Es ist offen für alle Gesellschaftsgruppen“, führte Winterkamp in den Abend ein. Informativ und kurzweilig klärte der Diözesanbeauftragte für den Katholikentag über die Strukturen und Erfordernisse des Großereignisses auf. Vor allem rief er die Aktiven aus den Pfarreien, den Verbänden und Einrichtungen dazu auf, sich mit ihren Ideen zu beteiligen. „Alle können mitmachen“, betonte Winterkamp, „alle, die inhaltlich etwas beitragen wollen. Aber wir sind auch auf musikalische oder Kleinkunstangebote angewiesen, alles ist möglich.“ Die Zuhörer formulierten bereits an diesem Abend ihre Ideen für das Programm: eine Mischung aus Politik und Kirche, Angebote für junge Menschen, Veranstaltungen zu Themen wie Ökumene oder den Dialog zwischen den Religionen sowie eine mutige Spiritualität, die in die Zeit passt, lauteten einige Vorschläge.
    „Es gibt viele Themen, die die Chance bieten, dass Sie sich einbringen“, freute sich Winterkamp über die spontanen Rückmeldungen und erklärte, wie eine Beteiligung konkret aussehen könne. Er stellte den Zeitplan vor, in dem das in Kürze startende Online-Bewerbungsverfahren für Programmvorschläge sowie eine zentrale Auftaktfeier im Mai 2017 die nächsten Meilensteine markieren. Ab Juli 2017 folgten die Helferwerbung und die Freischaltung der Teilnehmeranmeldung. „Wir brauchen 2000 Helfer und 4000 Privatquartiere in der Region“, machte er die Dimensionen deutlich. Da sei das Kreisdekanat Coesfeld mit seiner direkten Anbindung nach Münster gefragt. Gute Ideen bei der Suche nach einem geeigneten Symbol für die Vorbereitungszeit seien ebenso erwünscht. „Es sollte das Motto widerspiegeln, verbindend, motivierend sowie praktikabel sein und den Bogen von Mai 2017 bis zum Start des Katholikentags spannen“, gab Winterkamp den Teilnehmern eine Hausaufgabe mit auf den Weg.
    Die Informationsveranstaltung war eingebunden in die diesjährige Kreisdekanatsversammlung und Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken. Gerhard Schmitz, Vorsitzender des Kreiskomitees der Katholiken, hatte so auch eine Überraschung für Winterkamp parat. „Wir haben mitgedacht. Wir wollen Gastgeber sein und haben bereits in einigen Pfarreien nachgefragt. Die Gemeinden stellen nicht nur Räumlichkeiten als Gemeinschaftsquartiere zur Verfügung, sondern werden auch eigene Beiträge vor Ort zum Katholikentag leisten“, sagte Schmitz.
    Der zweite inhaltliche Schwerpunkt an diesem Abend befasste sich mit der Perspektive der katholischen Kirche im Bistum Münster für die nächsten 30 Jahre. Die beiden Delegierten des Kreisdekanates im Diözesanrat, Valentin Merschhemke und Werner Schulz, führten in den Stand der Diskussion auf Bistumsebene ein. Anschließend hatten alle Mitglieder die Möglichkeit, sich mit folgenden Fragen zu beschäftigen: Welche Schwerpunkte sollten auf Bistumsebene gesetzt werden, damit vor allem auch eigenverantwortlich die Vision verwirklicht werden kann? Welche Aufgaben und Schwerpunkte sollen in den kommenden Jahren zurückgefahren werden? Welche Aktivitäten müssen als „nachrangig“ oder verzichtbar angesehen werden? Welches sind die wichtigsten Zielgruppen der pastoralen Schwerpunkte, damit die Vision verwirklicht werden kann? In einer anregten Diskussion und in Kleingruppen wurde eine von den Gremien getragene Handlungsoption formuliert, die nun an das Bistum weitergegeben wird.

    Informationen zum Katholikentag gibt es im Internet unter www.vorbereitung-katholikentag2018.de

    Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle
    09/2016


Wir suchen im Kreisdekanat Coesfeld Friedensprojekte
  •  

    Das Motto des Katholikentags 2018 ist „Suche Frieden“. Unter diesem Motto wird sich das Bistum Münster in seiner ganzen Vielfältigkeit vom 09.05.2018 bis zum 13.05.2018 präsentieren.

    Um diese Vielfältigkeit zum Ausdruck zu bringen machen wir uns im Auftrag der Planungsgruppe Bistumspräsentation im Kreisdekanat Coesfeld auf die „Suche nach Frieden“. Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung.

    Wir suchen im Kreisdekanat Coesfeld Projekte, Personen oder Orte, die zu dem Leitwort „Suche Frieden“ passen. Wir werden im Büro des Kreisdekanates eine Übersicht anlegen und diese Sammlung dann zur weiteren Bearbeitung und Verwendung an das Katholikentagsbüro nach Münster geben.
    Haben Sie in Ihren Bereichen Friedensbotschafter, Friedenssucher, Orte des Friedens oder Friedensprojekte?
    Dann geben Sie uns doch bis zum 15.01.2017 eine Info mit einer kurzen Beschreibung.
    Gerne können Sie dieses an folgende Mail-Adresse senden: kd-coesfeld@bistum-muenster.de

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und bedanken uns für Ihre Unterstützung.

    Herzliche Grüße aus dem Kreisdekanatsbüro
    Johannes Arntz - Stephanie Krahnenfeld
    Kreisdechant     - Geschäftsführerin

    12/2016


Ideen und Vorschläge für das Programm des Katholikentags
  • Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihren Ideen und Vorschlägen für das inhaltliche Programm des 101. Deutschen Katholikentags in Münster zu bewerben.

    Unter: www.katholikentag.de/mitwirken
    finden Sie alle notwendigen Bedingungen und Formulare.

    Bitte beachten Sie: 
    Die Einreichung von Vorschlägen für das Programm zu einzelnen Themenbereichen des Katholikentags und die Bewerbung für einen Stand auf der Kirchenmeile ist nur für kirchliche Verbände, Organisationen und Institutionen möglich.
    Die Mitgestaltung des Kulturprogramms „Musik, Theater, Kleinkunst“ ist offen für alle.
    Die Bewerbungsfrist für die inhaltlichen Programmvorschläge endet am 28. Februar 2017.
    Die Bewerbungsfrist für Stände auf der Kirchenmeile und des Kulturprogramms endet am 15. Juni 2017.
    Wir freuen uns über jede Form der Mitwirkung und danken Ihnen jetzt schon ganz herzlich für Ihre Vorschläge und Angebote zum Programm des 101. Katholikentags.

    11/2016  

     

     

Kirche im Lokalradio

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9. März 2019 - Bitte vormerken!


Kontakt

Kreisdekanat Coesfeld
Südring 13a
48653 Coesfeld
Telefon: 02541 9526-71
Telefax:  02541 9526-76
kd-coesfeld@bistum-muenster.de

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08:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Freitag:
08:00 Uhr bis 12:30 Uhr

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